Anzeige
3. März 2016, 08:12
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Das Rendite-ABC: Vor- und Nachteile von Nebenstandorten

Gute Renditeaussichten auf dem Immobilienmarkt können Nebenstandorte bieten. Zu ihnen zählen etwa B-Städte wie Bremen, Dresden oder Karlsruhe – aber auch C- oder D-Standorte können interessant sein. Ob die Wahl auf einen A-, B-, C- oder D-Standort fällt sollte von den Anlagezielen abhängen.

Nebenstandorte

Bremen gilt als attraktiver B-Standort.

“Der Unterschied zwischen B- und C-Standorten liegt hauptsächlich in der regionalen oder überregionalen Bedeutung”, erläutert Carsten Rieckhoff, Leiter Research bei Engel & Völkers Commercial, Hamburg.

“Kleinere Märkte mit interessanten Alternativen”

Während B-Standorte wie Bremen oder Nürnberg eine größere, auch überregionale wirtschaftliche Bedeutung hätten, sei diese bei C-Standorten wie etwa Erfurt oder Freiburg geringer.

“Wer nach höheren Renditen Ausschau hält, für den bieten kleinere Märkte durchaus interessante Alternativen. Deutschland verfügt aufgrund seiner dezentralen Struktur über viele entsprechende Standorte, so zählt das Land über 70 Mittelstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Viele von ihnen sind attraktiver, als man allgemein annimmt und weisen ein günstigeres Rendite-Risiko-Verhältnis auf als eine Metropole. Wir stellen an vielen solcher Orte im Moment eine erhöhte Nachfrage nach Investments fest, vermehrt auch in ostdeutschen Städten. Natürlich sind die Rahmenbedingungen von Stadt zu Stadt unterschiedlich, das muss man individuell stets genau prüfen”, sagt Daniel Ritter, Geschäftsführender Gesellschafter bei von Poll Immobilien, Frankfurt.

Chancen an Nebenstandorten

Auch Roman Heidrich, National Drector bei Jones Lang LaSalle Deutschland, sieht Chancen an Nebenstandorten: “Für Zinshaus-Anleger kann das Investment in B- und eventuell auch in C-Standorte eine Alternative zu Investments in den Metropolen darstellen. Die Kaufpreisfaktoren in diesen Standorten sind noch nicht so stark gestiegen wie in den Metropolen, andererseits bieten auch B- und teilweise auch C-Standorte gute Perspektiven hinsichtlich Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung. Interessante B-Standorte wären beispielsweise die Region Nürnberg-Erlangen-Fürth, Münster, Mainz, Wiesbaden, Augsburg, Ulm, Mannheim, Hannover, Dresden, Leipzig, Erfurt, Jena und andere. Im Prinzip alle wirtschaftlich relevanten Ballungsgebiete”, zählt er auf.

Allerdings haben viele B-Standorte nach Aussage von Rieckhoff beim Preisniveau oft schon weitgehend mit A-Standorten gleichgezogen und würden daher vielfach keine wesentlich höheren Einstiegsrenditen mehr bieten.

Wirkliche Schnäppchen in riskanteren Märkten

“Wir rechnen mit weiter steigenden Preisen, gerade in den B-Städten”, sagt auch Heidrich. Wirkliche Schnäppchen können Anleger nur noch in etwas riskanteren Märkten machen.

Zu diesen Städten zählen laut Rieckhoff Bremerhaven und Halle. “Bremerhaven bietet Anlegern aufgrund des niedrigen Kaufpreisniveaus gute Einstiegsrenditen”, so Rieckhoff.

Seite zwei: C- und D-Standorte

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 02/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trendprodukt Fondspolicen – Aktien Europa – Zweitmarkt 2018 – Andrang auf Zinshäuser 

Ab dem 25. Januar im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Ergo entlässt Vertriebsvorstand

Der ehemalige Vertriebsvorstand des Versicherers Ergo, Stephan Schinnenburg, muss seinen Vorstandsposten räumen, da er wiederholt verbal ausfällig geworden ist. Das meldet das “Manager Magazin” am Freitag. Damit geht der stetige Wechsel der Vorstände bei der Ergo weiter.

mehr ...

Immobilien

Gewerbeinvestment: Risikoakzeptanz wächst deutlich

Die Immobilieninvestment-Plattform Brickvest stellt in ihrem Investoren-Barometer für das Jahresendquartal 2017 eine deutlich höhere Risikoakzeptanz gerade bei deutschen Investoren fest. Gleichzeitig gibt Deutschland die Spitzenposition als Zielmarkt ab.

mehr ...

Investmentfonds

Die durchschnittlichen Renditen der Dax-Titel

Deutsche sollten verstärkt mit Aktien für ihr Alter vorsorgen. Das ist eine der Botschaften des Deutschen Aktieninstituts. Auf der Website des Instituts kann seit Freitag das Dax-Rendite-Dreieck runtergeladen werden, das die durchschnittliche Rendite der Dax-Titel über verschiedene Zeiträume hinweg zeigt.

mehr ...

Berater

Vertriebsrecht: Was sich 2018 für Verkäufer ändert

Für Vertriebsmitarbeiter bedeutet der Jahresneuanfang durch angehäufte Arbeit und neue Aufgaben oft Stress. Sich dann noch über die aktuelle Rechtslage zu informieren kann da schnell schwierig werden. Hier die wichtigsten Gesetzesänderungen im Überblick.

Gastbeitrag von Oliver Kerner, OK-Training

mehr ...

Sachwertanlagen

“Das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte”

Das Hamburger Emissionshaus HEH hat 2017 drei Flugzeugfonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von zusammen rund 82 Millionen Euro aufgelegt und platziert. Die Platzierungsgeschwindigkeit nahm dabei zu.

mehr ...

Recht

BFH-Urteil: Kosten für Dauertestamentsvollstreckung

Ob bei minderjährigen oder unerfahrenen Erben oder für die Fortführung eines Unternehmens: eine Dauertestamentsvollstreckung kann helfen, den Nachlass ordnungsgemäß zu verwalten. Was aber, wenn Erben die Kosten für die Vollstreckung steuerrechtlich geltend machen wollen?

mehr ...