Offene Immobilienfonds: Gefragt wie nie

Erfolgskritisch ist hierbei die fundierte Einschätzung der Vermietbarkeit und der Miethöhen für das jeweilige Projekt. Je dichter der Investor mit eigenen Vermietungsaktivitäten selbst an den Märkten agiert, desto besser wird diese Einschätzung gelingen.

Daneben ist auch die geografische Diversifikation der Portfolios weiter ausbaufähig. Diese kann in zweifacher Hinsicht erfolgen: Einerseits über die Investition in B-Standorte und andererseits über eine verstärkte Investition in neue Märkte oder Märkte in Übersee.

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Ergänzende Investitionen in B-Standorte bringen in der Regel höhere Renditen als in den Metropolen. Beispiele dafür sind Cardiff und Birmingham im Vereinigten Königreich, Austin und Boston in den USA oder Bremen und Nürnberg in Deutschland.

Investitionen in den Überseemärkten führen zu einer weiteren Verstärkung der Länderdiversifikation. Union Investment hat im Jahr 2015 außerhalb Europas mehr investiert als je zuvor und die Bestände in den USA und Australien deutlich ausgebaut.

In den Überseemärkten wurden sechs Objekte mit einem Gesamtvolumen von 1,1 Milliarden Euro erworben. Ein weiterer wichtiger Baustein in der aktuellen Strategie können antizyklische Investments sein.

Italien und Spanien als Chance

Neben Märkten wie Deutschland, in denen der Marktzyklus mittlerweile sehr weit fortgeschritten ist, gibt es eine Reihe von Märkten in Europa, in denen der Zyklus seine Talsohle durchlaufen hat und die für Investitionen wieder interessant sind. Dazu zählen beispielsweise Italien und Spanien.

Beide Staaten haben eine längere wirtschaftliche Krise hinter sich. Während die Situation in Italien noch nicht ganz eindeutig ist, zeigt vor allem Spanien nun Zeichen einer deutlichen wirtschaftlichen Erholung.

Seite drei: Gefragter denn je

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