20. Oktober 2016, 15:37
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studentenwohnheim über Crowdinvesting finanziert

In Oestrich-Winkel entsteht ein Studentenwohnheim der EBS Universität, das über Zinsbaustein in 35 Tagen finanziert wurde. Das Immobilienprojekt ist das erste über Crowdinvesting finanzierte Studentenwohnheim Deutschlands.

EBS-Village in Studentenwohnheim über Crowdinvesting finanziert

Das neue “EBS Village” in Oestrich-Winkel

In Oestrich-Winkel entsteht das bisher größte crowdfinanzierte Immobilienprojekt des Jahres. Private Anleger finanzierten nach Angaben von Zinsbaustein innerhalb von 35 Tagen die Summe von zwei Millionen Euro für den Bau eines neuen Studentenwohnheims an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht.

Interesse bestätigt Trend

Der Neubau “EBS Village” bietet Platz für 138 Bewohner und ist das erste crowdfinanzierte Studentenwohnheim in Deutschland. Steffen Harting, Geschäftsführer der Crowdinvesting-Plattform Zinsbaustein, sieht in der schnellen Finanzierung einen Trend bestätigt: “Die hohe Nachfrage von Seiten der Anleger hat unsere Erwartungen sogar noch übertroffen.”

Weniger als fünf Monate nach dem Start haben Anleger nach Angaben des Unternehmens knapp fünf Millionen Euro über das Crowdinvesting-Portal investiert und Projekte mit einem Projektvolumen von insgesamt 60 Millionen Euro finanziert.

Kurzfristige Anlage in Immobilien möglich

Über Crowdinvesting würden Immobilien-Investments neuen Zielgruppen zugänglich – insbesondere Anlegern, die ihr Kapital kurz- und mittelfristig anlegen möchten. Die Laufzeit der Investitionen liegt bei 12 bis 36 Monaten, der jährliche Zinssatz liege während des Anlagezeitraums bei 5,25 Prozent.

“Immobilien sind eine beliebte Geldanlage. Üblicherweise muss man hier jedoch hohe Beträge über einen langen Zeitraum abstellen. Bei Zinsbaustein ist das anders: Über unsere Plattform haben Anleger schon ab einem Betrag von 500 Euro die Möglichkeit, in unterschiedliche Bauvorhaben zu investieren”, so Harting. (kl)

Foto: Zinsbaustein

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Abzocke per Smartphone: In die Falle getappt – und nun?

Drittanbietersperre lautet das – zugegeben etwas sperrige – Zauberwort. Damit können sich Verbraucher vor Abofallen schützen, in die sie mit einem einzigen Klick auf ihrem Smartphone tappen können. Vor allem Kinder und Jugendliche sind gefährdet und all diejenigen Handynutzer, die nicht nur per WLAN im Internet surfen. Die Arag Experten verraten, wie man sich relativ leicht schützen kann.

mehr ...

Immobilien

Deutscher Wohnimmobilienmarkt weiterhin unter Druck

Das Jahr 2019 zeichnete sich durch eine unverändert hohe Dynamik am Wohnimmobilienmarkt aus. Bestimmende Faktoren hierfür waren zum einen die starken Wanderungsgewinne aus dem Ausland in den vergangenen Jahren, die Deutschland mit 83 Millionen Einwohnern eine neue Rekordmarke beschert haben. Zum anderen sorgen Veränderungen in den Haushaltstrukturen sowie dem Wohnverhalten auch zukünftig dafür, dass der bereits bestehende Druck auf die Wohnungsmärkte weiter wächst.

mehr ...

Investmentfonds

Gold und Palladium mit neuen Höchstständen

Das Umfeld für Edelmetalle bleibt auch in diesem Jahr vielversprechend. Während Palladium sogar ein neues Rekordhoch geschafft hat, klettert der Goldpreis in die Nähe eines frischen Mehrjahreshochs. Noch intensiver fällt die Aufwärtsentwicklung aber umgerechnet in Euro aus: Hier verstärkt die aktuelle Euroschwäche den Anstieg und das Edelmetall markiert täglich neue Rekordstände.

mehr ...

Berater

Ströh: „Die agilen Player sind das größte Risiko“

Die Digitalisierung nimmt immer mehr Fahrt auf. Und zwingt Versicherer und Vertriebe zu Veränderungen. Cash. sprach mit Manuel Ströh, Gründer des Insurtechs Mobilversichert, über den Umbruch, die Risiken, Getriebene und Treiber und das Herzstück des modernen Vertriebs.

mehr ...

Sachwertanlagen

Medienbericht: P&R-Gründer Heinz Roth verstorben

Heinz Roth, der Gründer des insolventen Containeranbieters P&R, ist einem Bericht zufolge schon Mitte Dezember letzten Jahres im Alter von 77 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. 

mehr ...

Recht

BGH: Händler haftet nicht für Kundenbewertungen auf Amazon

Ein Händler haftet grundsätzlich nicht für Kunden-Bewertungen auf Amazon. Dies entschied am Donnerstag der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Damit unterlag in letzter Instanz der Verband Sozialer Wettbewerb (VSW), der erreichen wollte, dass Bewertungen zu einem Tape gelöscht werden.

mehr ...