9. Juni 2016, 06:17
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohnungsmangel in großen Städten

Trotz der knapp 85.000 Genehmigungen, die laut statistischem Bundesamt im ersten Quartal 2016 für neue Wohnungen vergeben wurden, wird der Mangel an Wohnraum in den Ballungszentren nicht abklingen. Ländliche und strukturschwache Gegenden sind hingegen zunehmend von Abwanderung betroffen, wodurch sich die Probleme weiter verschärfen.

 

Mehrfamilienh User-300x200 in Wohnungsmangel in großen Städten

Bild: Wohnraum bleibt in Großstädten weiterhin knapp und teuer. Bildquelle: elxeneize – 158361296 / Shutterstock.com

Seit Jahren steigen die Preise, sei es bei Neubauten oder bestehenden Immobilien, in den Städten. Immer häufiger werden Schmerzgrenzen von Interessenten erreicht, sodass die Zahl der potentiellen Kunden sinkt. Nicht jeder ist bereit, derartig hohe Kaufpreise zu leisten. Die Zinslage für Kredite ist momentan zwar günstig, wodurch erwartet wurde, dass viele potentielle Käufer trotz der „Mondpreise“ nachgeben. Die Realität sieht aber anders aus.


Steigende Preise durch geringes Angebot

Das Angebot an verfügbaren Wohnungen entwickelt sich nur schleppend, hauptsächlich in städtischen Ballungszentren wie Hamburg, Berlin, Köln, München und der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main. Gründe für die Verknappung sind:

  • Trend zu Singlewohnungen
  • Binnenwanderung von Land zu Stadt
  • Zuwanderung

Primär entscheidend für den Mangel an Wohnraum in den Städten ist die Binnenwanderung, mit der 2014 etwa 73 Prozent der Veränderungen am Wohnungsmarkt erklärt werden konnten.

Seite zwei: Zu wenig bezahlbarer Wohnraum

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Entscheidung über Provisionsdeckel erneut verschoben

Auch an diesem Mittwoch hat die Bundesregierung nicht über den Provisionsdeckel in der Lebensversicherung entschieden.

mehr ...

Immobilien

EU-Kriterienkatalog: Green Finance für Immobilien

Der Kampf um die Pariser Klimaziele geht in eine neue Runde. Lange wurde er erwartet, jetzt ist er endlich da – der Kriterienkatalog der EU, der  Investoren und Finanzierern Aufschluss über die Nachhaltigkeit von Investments geben soll.

mehr ...

Investmentfonds

Noch mehr geldpolitischer Dampf gegen neue Deflationssorgen

Deflation bedeutet einen anhaltenden Rückgang des Preisniveaus für Güter und Dienstleistungen. Wenn Unternehmen und Konsumenten ihre Portemonnaies zunageln, weil es morgen noch billiger wird, ist das Tor für Wirtschaftskrisen und soziale Probleme weit geöffnet. Die Halver-Kolumne

mehr ...

Berater

So erreichen Sie jeden Kunden

Wo informieren sich Konsumenten über Produkte und Dienstleistungen? Für 59 Prozent der volljährigen Verbraucher in Deutschland sind Onlinemedien im Web 1.0 die meistgenutzte Quelle für solche Produktinfos, für 22 Prozent hingegen traditionelle Medien wie Zeitungen und Fernsehen. Welcher Kanal und welcher Stil im Einzelfall die richtige Wahl für eine erfolgreiche Kundenansprache ist, hängt von der jeweiligen Zielgruppe ab.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Top 5 der Woche: Sachwertanlagen

Was waren die interessantesten Sachwert-Themen und Meldungen der Woche? Welche Beiträge wurden von den Cash.Online-Lesern besonders häufig geklickt? Unser Wochen-Ranking zeigt das Wichtigste auf einen Blick.

mehr ...

Recht

Trennung nach Schenkung: Geld zurück, bitte!

Geldgeschenke der Eltern eines Partners müssen zurückgezahlt werden, wenn sich das Paar kurze Zeit nach der Schenkung trennt. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden (Urteil vom 18. Juni 2019 – X ZR 107/16).

mehr ...