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10. Februar 2017, 09:05
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Baufinanzierung: Anzeichen für Zinsanstiege mehren sich

Die Zeichen mehren sich, dass die Zeit der Tiefststände bei den Zinsen für Immobilienkredite in 2017 zu Ende geht. Zu diesem Ergebnis kommt das Bauzins-Trendbarometer von Interhyp.

Eigenheim-haus-shutterstock in Baufinanzierung: Anzeichen für Zinsanstiege mehren sich

Die Mehrheit der befragten Experten erwartet in 2017 steigende Konditionen bei Immobilienkrediten.

Auch wenn die amerikanische Notenbank Fed bei ihrer jüngsten Sitzung keine neuen Signale zur Straffung ihrer Geldpolitik für das laufende Jahr gegeben hat, werden die Stimmen, die ein Ende der ultralockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) fordern, lauter.

Hintergrund sind vor allem steigende Inflationsraten in Europa, insbesondere in Deutschland. “In den nächsten Monaten wird sich zeigen, ob sich die konjunkturelle Erholung, die Inflation und die Konsumbelebung als nachhaltig genug für einen deutlichen Zinsanstieg erweisen”, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG.

Mehrheit der Experten erwartet Anziehen der Zinsen

Die Mehrheit der monatlich im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer befragten Experten und Marktbeobachter erwarte 2017 steigende Konditionen bei Immobilienkrediten. Wirklich hohe Zinsen müssten Haus- und Wohnungskäufer laut Interhyp jedoch in diesem Jahr nicht befürchten.

Wie eine Interhyp-Auswertung der Finanzierungsdaten von mehr als 400 Banken, Sparkassen und Versicherungen zeige, könnten Immobilienkäufer Anfang Februar zehnjährige Darlehen mehrheitlich zu Konditionen von unter 1,5 Prozent aufnehmen. Selbst 15-jährige Kredite lägen weiter unter zwei Prozent.

“Aktuell sind die Unsicherheiten am Markt ebenso eingepreist wie die letzten Notenbankbeschlüsse und Ausblicke der Notenbanker. Bauherren profitieren von einer relativen Ruhe bei den Konditionen – seit Jahresbeginn waren kaum Zinsausschläge zu verzeichnen”, erklärt Goris.

Politische Ereignisse könnten für mehr Nervosität an den Märkten sorgen

Laut Interhyp-Bauzins-Trendbarometer müssen sich Immobilienkäufer langfristig aber auf leicht höhere Baugeld-Konditionen einstellen. Die Politik des neu angetretenen US-Präsidenten Trump könnte in Verbindung mit den in Deutschland und Frankreich anstehenden Wahlen sowie den Diskussionen um Brexit und Freihandel für Nervosität an den Märkten sorgen.

Goris empfiehlt Immobilienkäufern, das niedrige Zinsniveau für eine schnelle Entschuldung zu nutzen und Anfangstilgungen von mindestens drei Prozent zu vereinbaren. (bk)

Foto: Shutterstock

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