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19. September 2017, 14:39
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Baufinanzierung: Die sechs teuersten Fehler

Fehler bei der Immobilienfinanzierung können viel Geld kosten, unter Umständen sogar genug um das ganze Eigenheim zu gefährden. Welche Fehler am weitesten verbreitet sind, und wie man sie vermeidet, schreibt Finanztest.

Baufinanzierung: Die zehn teuersten Fehler

Die Immobilienfinanzierung bietet viele Tücken auf die es zu achten gilt.

In seiner Ausgabe 10/2017 erklärt das Magazin Finanztest der Stiftung Warentest die häufigsten Fehler bei der Immobilienfinanzierung und wie der angehende Käufer oder Bauherr diese vermeiden kann.

1. Nebenkosten nicht in voller Höhe eingeplant

Viele Finanzierungspläne scheitern laut Finanztest schon daran, dass nur der reine Kaufpreis einberechnet wird, nicht jedoch Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer (3,5 bis 6,5 Prozent), Notar- und Grundbuchkosten (1,5 bis 2 Prozent), Maklerprovision (3,57 bis 7,14 Prozent) und andere Standardnebenkosten die zusammen bis zu 15 Prozent der Preises ausmachen.

Auch an zusätzliche Nebenkosten wie nötige Renovierungen, Einbauküche und Umzug müsse zwangsläufig gedacht werden.

2. Wenig Eigenkapital verursacht hohes Risiko

Eine Baufinanzierung mit zu wenig Eigenkapital ist lauf Finanztest hochgradig riskant, da ein hoher Kredit die monatliche Belastung erhöht.

Darüber hinaus müssten Bankkunden mit wenig Eigenkapital mit hohen Zinsaufschlägen rechnen. So erhöhe sich der Zinssatz bei einer Vollfinanzierung um 0,5 bis 1,0 Prozent im Vergleich zu einer 80-Prozent-Finanzierung.

Eine Baufinanzierung sei solide, wenn sämtliche Nebenkosten und mindestens zehn bis 20 Prozent des Kaufpreises aus eigenen Mitteln bezahlt werden können. Trotzdem sollte demnach eine Sicherheitsreserve von drei Monatsgehältern behalten werden.

3. Finanzielle Belastbarkeit wird überschätzt

Viele Käufer und Bauherren seien bereit für den Traum von den eigenen vier Wänden an ihre Grenzen zu gehen, jedoch würden dabei oft die Ausgaben für Lebensunterhalt und Eigenheim unterschätzt.

Vernünftig sei es daher, die eigenen Einnahmen und Ausgaben mindestens der letzten zwölf Monate gegenüberzustellen. Der Überschuss müsse reichen um Kreditraten und Bewirtschaftungskosten zu zahlen, einschließlich Instandhaltungsrücklage.

Seite zwei: Niedrige Tilgung führt zu langer Laufzeit

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