13. Juni 2017, 08:31
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Baufinanzierung: Vier Fehler, die man vermeiden sollte

Die niedrigen Baufinanzierungszinsen machen ein Immobiliendarlehen für viele Haushalte erschwinglich. Wer die eigenen vier Wände finanzieren möchte, sollte allerdings folgende Fehler vermeiden.

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Das niedrige Zinsniveau sollte Immobilienkäufer nicht dazu verleiten, übereilt eine Finanzierung abzuschließen.

Der Kauf eines Eigenheims steht bei den Bundesbürgern hoch im Kurs. Das Zinsumfeld ist dafür günstig: Noch immer liegen die Baufinanzierungszinsen auf historischen Niedrigwerten.

Allerdings sollte eine Finanzierung trotzdem erst nach reiflicher Überlegung und genauer Kalkulation abgeschlossen werden. Cash. nennt vier Fehler, die Immobilienkäufer vermeiden sollten:

1. zu wenig Eigenkapital

Die niedrigen Zinsen könnten dazu verführen, möglichst schnell eine Baufinanzierung abzuschließen. Dies ist jedoch nicht ratsam, wenn nicht ein gewisser Anteil an Eigenkapital vorliegt. Generell gilt die Faustregel, dass Käufer 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises an Eigenmitteln mitbringen sollten.

Banken gewähren ein Darlehen über 90 oder sogar 100 Prozent des Kaufpreises in der Regel ohnehin nur in Ausnahmefällen und wenn ein hohes Einkommen vorliegt. Dies ist allerdings auch mit deutlich höheren Zinsen verbunden.

2. zu geringe Tilgung

Noch vor zehn Jahren wurden Hypothekendarlehen oft mit einer anfänglichen Standardtilgung von einem Prozent abgeschlossen. In der aktuellen Niedrigzinsphase würde dies jedoch dazu führen, dass ein solches Darlehen eine Laufzeit von 50 Jahren und mehr hätte.

Daher gilt: Auch wenn die aktuell niedrigen monatlichen Raten dazu verleiten könnten, lieber eine teurere Immobilie zu kaufen, sollte die Tilgung möglichst hoch angesetzt werden. Darlehensgeber raten zu einer Mindesttilgung von zwei Prozent. Zudem sollten Immobilienkäufer auf die Möglichkeit von Sondertilgungen achten.

Eigenheimbesitzer, die in den ersten Jahren zu gering tilgen, laufen Gefahr, dass nach Ablauf der Zinsbindungsfrist deutlich höhere Marktzinsen herrschen und sie die monatlichen Raten kaum noch stemmen können.

Seite zwei: Zu kurze Zinsbindung vermeiden

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