24. Oktober 2017, 09:00
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Die eigene Immobilie als Erfolgsprojekt

Mit anhaltenden Niedrigzinsen steigen die Immobilienpreise in den Top-Lagen immer stärker an. Doch auch in 1B-Lagen sind Schnäppchen selten. Was bedeutet das für die Menschen, die sich heute für eine Kapitalanlage in Immobilien entscheiden?

Gastbeitrag von Bianca de Bruijn-van der Gaag, ING-DiBa

Die eigene Immobilie als Erfolgsprojekt

Bianca de Bruijn-van der Gaag: “Neben der Wertbeständigkeit einer Immobilie ermöglicht das niedrige Zinsumfeld günstigere Zahlungsbedingungen.”

Ein Blick auf den privaten Wohnungsmarkt in Deutschland zeigt: Der positive Trend im Privatsegment hält an – trotz Niedrigzinsen und dementsprechend hohen Kaufpreisen.

Der Datenreport 2016 vom Statistischen Bundesamt zeigt: Auch wenn viele Menschen von den eigenen vier Wänden träumen, ist über die Hälfte der bewohnten Wohnungen nach wie vor in Kapitalanleger-Hand. Allerdings mit großen regionalen Unterschieden.

War es im Westen jede zweite (50 Prozent) Wohnung, sind in den östlichen Flächenländern 60 Prozent und in den Stadtstaaten knapp 80 Prozent aller Wohnungen vermietet.

Bestimmte Regionen besonders attraktiv

Nicht nur bei den Besitzverhältnissen, auch in der Attraktivität weist der deutsche Wohnimmobilienmarkt starke regionale Unterschiede auf.

Während München und der dazugehörige Speckgürtel seit Jahren boomen, sieht es in vielen ostdeutschen Gebieten ganz anders aus. Auch bei den Preisen.

Grund und Boden sind in München kaum noch bezahlbar, andernorts blieben die Wohnimmobilienpreise dagegen stabil. Wohin also mit dem Geld?

Gerade in Niedrigzinszeiten sind attraktive Anlageformen rar. Lohnt sich das Investment in einen soliden Wert wie die eigene Immobilie also mehr als sonst? Das kommt darauf an – und damit meinen wir nicht nur die Lage des Investitionsobjekts.

Viele Kriterien bei Immobilien zu beachten

Was ist, wenn die Immobile verkauft werden muss? Was passiert, wenn der Mieter zahlungsunfähig wird? Oder wenn teure Reparaturen anfallen? Es gibt viele Faktoren, die die Immobilie als Kapitalanlage zu einem unrentablen Unternehmen machen.

Wer will, dass die Rechnung unterm Strich aufgeht, der sollte beim Investment nicht nur auf die Lage achten, sondern auch bei vielen anderen Kriterien wie der Infrastruktur, dem Wertsteigerungspotenzial und den Kaufnebenkosten viel Weitsicht walten lassen.

Das Schema F gibt es bei einem Vorsorge-Investment in Immobilien nicht. Aber es gibt ein paar Punkte, die den Erwerb einer Immobilie ein Stück weit sicherer machen.

Seite zwei: Nutzung möglichst langfristig planen

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