23. März 2017, 15:36
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Die Top Sechs der teuersten und günstigsten Studentenstädte

Nicht alle Studenten leben gerne in WGs, in einigen Hochschulstädten ist das Leben ohne Mitbewohner aber besonders teuer. Immowelt hat untersucht, wo Studenten am teuersten wohnen und in welchen Städten die Mieten besonders niedrig sind.

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Ob man sich eine eigene Wohnungen ohne Mitbewohner leisten kann, hängt für Studenten auch davon ab, in welcher Stadt sie studieren wollen.

Jedes Jahr im Herbst, pünktlich zum Semesterstart werden kleine Wohnungen wieder stärker nachgefragt, denn nicht alle Studenten wollen gerne in einer WG leben. Das Immobilienportal Immowelt hat verglichen, wie viel Studenten für Ein-Zimmer-Wohnungen in den Unistädten Deutschlands bezahlen müssen und hat dafür die Mietpreise in 65 Hochschulstädten untersucht.

Am teuersten sind laut Immowelt Wohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern in München wo der Medianpreis bei 19,70 Euro pro Quadratmeter liegt. Auf Platz zwei folge Ingolstadt mit 15,20 Euro pro Quadratmeter. Mit 14,10 Euro pro Quadratmeter liege Frankfurt auf Platz drei.

Die drei günstigsten Hochschulstädte

Am günstigsten wohnen Studenten in Chemnitz, wo sie laut dem Immowelt Mietpreis-Check im Median 5,20 Euro pro Quadratmeter zahlen. In Gelsenkirchen kostet der Quadratmeter sechs Euro. Cottbus und Magdeburg liegen auf Platz drei mit 6,20 Euro pro Quadratmeter.

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Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise in den 65 deutschen Unistädten waren 25.600 Ein-Zimmer-Wohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern, die im Jahr 2016 in den untersuchten Städten auf Immowelt inseriert wurden. Die Mietpreise spiegeln den Median der Nettokaltmieten bei Neuvermietung wider.

Konkurrenz um kleine Wohnungen

In einigen Städten ist der Wohnungsmarkt laut Immowelt so angespannt, dass Studenten mit berufstätigen Singles und Pendlern um kleine Wohnungen konkurrieren. Für Studenten, die bereit sind, mehr zu bezahlen, würden Investoren daher Studentenapartments anbieten.

Die Anlagen seien meist möbliert, teilweise könnten Studenten Fitnessraum, Waschsalon, Sonnenterrasse und Tiefgarage nutzen. Diese komfortable Ausstattung würde sich aber auch in den Preisen widerspiegeln. In München liegen die Kaltmieten laut Immowelt zwischen 21,40 Euro und 31,70 Euro pro Quadratmeter, in Frankfurt zahlen Studenten für vollmöblierte Apartments in Anlagen mit Loungebereich und Lernräumen ab 30 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter.

Der Vorteil dieser recht teuren Angebote sei, dass sie häufig nur gegen Immatrikulationsbescheinigung anzumieten seien. Studenten müssten daher nicht um Wohnraum konkurrieren. Außerdem böten viele Einrichtungen Nebenkosten-Flatrates für Strom, Heizung und Internet. (kl)

Foto: Shutterstock

 

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