Anzeige
8. Dezember 2017, 08:12
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilienkauf: Genaue Kalkulation entscheidet

Wer eine Immobilie kaufen oder bauen möchte, muss viele Faktoren bedenken. Damit es nicht zu finanziellen Schwierigkeiten kommt, muss die Kalkulation auf sicheren Füßen stehen. Entscheidend ist, dass nicht nur das zur Verfügung stehende Einkommen, sondern auch alle Nebenkosten berücksichtigt werden.

Gastbeitrag von Stephan Scharfenorth, Baufi24

Immobilienkauf: Genaue Kalkulation entscheidet

Viele unterschätzen die Kosten, die mit einem Immobilienkauf verbunden sind.

Die Entscheidung für den Bau oder Kauf einer eigenen Immobilie fällt niemandem leicht, stellt dies doch meist die größte Investition im Leben dar. Auch wenn die Zinsen momentan historisch niedrig sind, sollten Häuslebauer nicht vorschnell handeln. Denn beim Hausbau oder -kauf ist vor allem ein kühler Kopf und eine gründliche Kalkulation gefragt. Dabei ist die Finanzierung die wichtigste und zugleich unwägbarste Säule des Projektes Eigenheim.

Denn für eine solide Baufinanzierung müssen Häuslebauer mehr als nur die genaue Summe ihrer Einkommen kennen: Eine detaillierte Analyse der persönlichen Finanzen ist das A und O. Viele Bauherren wissen häufig zwar, wie hoch ihr Einkommen ist, auf Seiten der Ausgaben herrscht dagegen meist Unwissenheit. Wir sind immer wieder überrascht, wie wenig sich die Mehrzahl der Deutschen mit der eigenen finanziellen Situation auseinandersetzt.

Häufig werden die jährlich einmalig anfallenden Kosten vergessen. Auch eine grobe Schätzung der Ausgaben entspricht nur selten der Wirklichkeit. Zu den größten Ausgaben der meisten Deutschen zählen Miet- und Wohnnebenkosten, Versicherungen, Kfz-Kosten, laufende Kredite, Telefon- und Handyverträge, Lebenshaltungskosten, Bekleidung, Rundfunkgebühren, Urlaub oder auch mal Kinobesuche.

Annahmewahrscheinlichkeit des Kreditwunsches erhöhen

Diese Liste lässt sich noch beliebig erweitern, gibt aber schon einen ungefähren Überblick, worauf genau zukünftige Häuslebauer achten müssen. Bei den Einnahmen sind dagegen die einzelnen Posten überschaubarer: Die Mehrzahl der Deutschen lebt von Gehältern oder Renten, hinzu kommen etwa Unterhaltszahlungen und Kindergeld oder auch Miet- und Zinseinnahmen, wenn sie bereits über vermietetes Wohneigentum verfügen.

Sind Bauherren unsicher, wie ihre finanzielle Situation tatsächlich aussieht, sollten sie auf eine alte, aber effektive Methode zurückgreifen: das Haushaltsbuch. Dort werden alle Ausgaben eingetragen, und zwar ohne Ausnahme. Dazu zählt auch die Packung Kaugummi am Kiosk oder eine Kugel Eis am Sonntagnachmittag. Was zunächst nach einem umständlichen Mehraufwand klingt, geht nach ein paar Tagen schnell in Fleisch und Blut über.

Außerdem erleichtern Apps im Smartphone das Führen eines Haushaltbuches erheblich und das Eintragen der Summe ist mit wenigen Klicks erledigt. Haben angehende Bauherren über mehrere Monate hinweg ein Haushaltsbuch geführt, ergibt sich ein genauer Überblick über die Ein- und Ausgaben. Je detaillierter diese Angaben sind, desto konkreter fällt auch das Finanzierungsangebot des Kreditgebers aus. Außerdem erhöht sich dadurch auch die Annahmewahrscheinlichkeit des Kreditwunsches.

 

Seite zwei: Notarkosten sind nicht zu unterschätzen

Weiter lesen: 1 2 3

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 09/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

PKV – Nachhaltige Geldanlage – Wohnen auf Zeit – Hitliste der Maklerpools

Ab dem 16. August im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Assekuranz 4.0: Wie der Sprung in die Zukunft gelingt

In zehn bis fünfzehn Jahren wird die Branche kaum wiederzuerkennen sein. Welche Änderungen und Herausforderungen auf die einzelnen Geschäftsbereiche jetzt zukommen.

Gastbeitrag von Dr. Holger Rommel, Adcubum AG und Vincent Wolff-Marting, Versicherungsforen Leipzig

mehr ...

Immobilien

Bauboom schließt Lücken auf dem Wohnungsmarkt nicht

Auf dem Bau in Deutschland herrscht Hochkonjunktur – trotzdem mangelt es an bezahlbarem Wohnraum in Ballungsräumen. Die aktuelle Entwicklung reicht nicht aus, um den Bedarf zu decken, konstatieren die Immobilienverbände und mahnen weitere Maßnahmen an.

mehr ...

Investmentfonds

Türkei-Krise: Nach 2008 haben sich Anleger viel Hornhaut zugelegt

Die Währung ist der Aktienkurs eines Landes. Angesichts des aktuellen dramatischen Verfalls der türkischen Lira haben wir es also mit einem “Mega-Aktiencrash” zu tun. Dabei war das Land früher ein wahrer Outperformer, ein Aktienstar. In seiner Amtszeit als Ministerpräsident ab 2002 hat ein gewisser Herr Erdogan eine marode türkische Volkswirtschaft mit harten Wirtschaftsreformen in eine blühende Landschaft verwandelt. Doch dann wiederholten sich die typischen Fehler von Schwellenländern. Die Halver-Kolumne

mehr ...

Berater

Neue Bestmarke von Fonds Finanz

Der Münchner Maklerpool Fonds Finanz meldet einen positiven Verlauf für das Geschäftsjahr 2017 mit erneut gestiegenem Umsatz.

mehr ...

Sachwertanlagen

Zweitmarkt-Börse forciert ihre Erstmarkt-Aktivität

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG hat ihre Website Erstmarkt.de einem Relaunch unterzogen und unternimmt einen Neustart mit zunächst fünf Fonds. Zielsetzung ist der Online-Vertrieb neuer Publikums-AIFs.

mehr ...

Recht

Umsatzsteuerkartell aufgeflogen – Betrug im größten Stil

Jahrelang wurde ermittelt. Nun wird ein Riesenerfolg im Kampf gegen Steuerhinterziehung vermeldet. Die Betrüger hatten es auf einen begehrten Rohstoff abgesehen. Der Schaden könnte mehrere 100 Millionen Euro betragen.

mehr ...