Anzeige
29. August 2017, 11:18
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Köln, Düsseldorf, Dortmund: Preise steigen weiter

Wohnimmobilien in den Regionen Köln, Düsseldorf und Dortmund haben sich in diesem Quartal weiter verteuert. Das geht aus dem Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise West hervor. Doch laut André Hasberg, Immobilienexperte bei Dr. Klein, beginnen Käufer damit, umzudenken und nicht mehr alle Preise zu akzeptieren.

Haus-geld-berg-anstieg-preise-shutterstock 572835850 in Köln, Düsseldorf, Dortmund: Preise steigen weiter

Noch immer treibt die Nachfrage nach Wohnungen und Häusern in Köln, Düsseldorf und Dortmund die Preise.

In den westlichen Metropolregionen Deutschlands steigen die Haus- und fast überall auch die Wohnungspreise im Vergleich zum Vorjahresquartal um einen zweistelligen Prozentwert. Einzige Ausnahme ist Düsseldorf: Hier kosten die Wohnungen 8,8 Prozent mehr als noch im zweiten Quartal 2016. Verglichen mit Anfang 2017 sind Immobilien um 3,33 (Häuser in Dortmund und Köln) bis 5,35 (Wohnungen in Köln) Prozent teurer. Das sind Ergebnisse des Dr. Klein Trendindikators Immobilienpreise West.

Köln bleibt begehrt

Wohneigentum in Köln bleibt laut Dr. Klein begehrt – nach wie vor übertrifft die Nachfrage bei Weitem das Angebot. Im Schnitt würden Käufer im zweiten Quartal aber nur wenig mehr für Häuser aus als im Quartal zuvor ausgeben und etwas weniger für Wohnungen: Der gemittelte Quadratmeterpreis für Häuser liege bei 2.240 Euro (plus 20 Euro) und für Wohnungen bei 2.671 Euro (minus 65 Euro).

André Hasberg, Experte für Baufinanzierungen von Dr. Klein in Köln: “Ob Neubau oder Bestand – die Preise steigen und es gibt immer jemanden, der sie auch bezahlt. Selbst in B-Lagen, wo noch eher Bauland verfügbar ist, werden stolze Preise aufgerufen – die Bahn hinterm Haus oder der Garten in Briefmarkengröße mindern die Preise nicht sonderlich.”

Allerdings seien immer weniger Immobilienkäufer bereit jeden Preis zu akzeptieren. “Es findet ein Umdenken statt. Die Interessenten sind sensibilisiert und überlegen genauer, ob sie den aufgerufenen Preis bezahlen wollen – trotz der niedrigen Zinsen“, sagt Hasberg.

“Im Zweifelsfall rate ich dazu, erst einmal mit einer Nummer kleiner anzufangen. Wichtig ist, dass der Käufer das Darlehen langfristig tragen und das Haus oder die Wohnung damit sicher finanzieren kann”, so Hasberg weiter.

8e0e6f47b87ce00a Org in Köln, Düsseldorf, Dortmund: Preise steigen weiter

Düsseldorf ist teurer als Köln

Die Preisspanne für Eigentumswohnungen und Häuser beginnt laut Dr. Klein in der Region Düsseldorf weiter oben als in den Köln und Dortmund – und sie endet auch weiter oben. Das teuerste Haus koste 12.105 Euro pro Quadratmeter den Besitzer: ein Spitzenwert, der selbst Hamburg und München übertreffe.

Ein- und Zweifamilienhäuser würden 17,2 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2016 kosten und 4,22 Prozent mehr als im Vorquartal. Bei Wohnungen falle die Entwicklung mit 8,8 Prozent (Vorjahreszeitraum) und 3,35 Prozent (Vorquartal) zwar geringer aus – die Teuerungskurve werde jedoch wieder etwas steiler.

Vergleichsweise günstige Immobilienpreise in Dortmund

Wer in Dortmund eine Immobilie baut oder kauft, investiere unterm Strich weniger als in den beiden anderen untersuchten Regionen. Der gemittelte Preis für Wohnungen betrage 1.434 Euro pro Quadratmeter und für Häuser 2.058 Euro pro Quadratmeter.

Auch bei den teuersten Objekten sei im zweiten Quartal schneller die Grenze erreicht: Keine Wohnung koste über 4.824 Euro pro Quadratmeter, kein Haus finde einen neuen Besitzer für mehr als 3.647 Euro pro Quadratmeter. Das sollte aber laut Dr. Klein nicht über die Entwicklung der Preise laut Index hinwegtäuschen: Im Vergleich zum ersten Quartal 2016 sind für die eigene Wohnungen 15,82 Prozent mehr fällig, Häuser verteuern sich um 11,22 Prozent. (kl)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Mehr Respekt, weniger Rage: Wie Sie Knöllchen vermeiden

Wer morgens gerne trödelt und abends in Feierabend-Euphorie verfällt, drückt gern mal etwas fester aufs Gaspedal. Und hängt dem Vormann fast im Kofferraum. Szenen aus dem deutschen Verkehrsalltag. Leider tappen Drängler viel zu selten in Blitzerfallen. Weitere Verkehrssünden wie Handynutzung, Falschparken, Rotlichtverstöße und zu geringer Sicherheitsabstand gehören ebenfalls zum Alltag auf deutschen Straßen.

mehr ...

Immobilien

vdp-Preisindex: Immobilienpreise wachsen langsamer

Die Immobilienpreise in Deutschland steigen noch immer, doch nach den Daten des Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) schwächt sich das Wachstum allmählich ab. Zeichnet sich eine Trendwende ab?

mehr ...

Investmentfonds

Ölpreise steigen wieder

Nach den Verlusten der vergangenen Wochen, ziehen die Ölpreise wieder an. Das liegt unter anderem an dem knapperen Angebot. Ob die Opec-Mitglieder ihre Fördermenge in nächster Zeit reduzieren, ist unentschieden. Russland und Saudi-Arabien sind unterschiedlicher Meinung.

mehr ...

Berater

Bafin-Chef: Regulierung der Banken geht nie zu Ende

Felix Hufeld, Chef der Finanzaufsichtsbehörde Bafin, hat Hoffnungen von Banken auf weniger Regulierung eine Absage erteilt. Das tat er am Montag im Zuge eines Bankenkongresses in Frankfurt.

mehr ...

Sachwertanlagen

INP kauft drei weitere Pflegeheime

Die INP-Gruppe aus Hamburg hat drei Pflegeeinrichtungen der Wolf-Gruppe aus Eschwege, Hessen, übernommen. Zwei der drei Immobilien wurden für den offenen Spezial-AIF “INP Deutsche Pflege Invest” erworben, die dritte für einen Publikumsfonds.

mehr ...

Recht

PRIIP und die UCITS-KIID: Fallstricke in der Umstellung?

Das ifa-Ulm sieht bei der Umstellung von UCITS-KIID zu PRIIP-spezifischen Angaben neue Herausforderungen auf die Versicherer zukommen. Denn gerade beim Umgang mit laufenden Jahresbeiträgen liefern die technischen Regulierungsstandards keine klaren Vorgaben.

 

mehr ...