Anzeige
16. Januar 2017, 07:31
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohnimmobilien: Preissteigerungen ‘ja’, Immobilienblase ‘nein’

Das Interesse an deutschen Wohnimmobilien ist ungebrochen. Auch für 2017 sagen die Experten insbesondere in den Metropolen eine starke Nachfrage nach Immobilien und somit weitere Preissteigerungen voraus.

Metropolregionen

Auch Dr. Andreas Muschter, Vorstandsvorsitzender der Commerz Real, geht von weiterem Preiswachstum aus.

Der Markt für deutsche Wohnimmobilien hat seit dem Jahr 2009 vor allem in den wirtschaftlich starken Standorten und Regionen einen Aufwärtstrend mit deutlichen Preisanstiegen erfahren.

Markt ist zweigeteilt

In München etwa haben die Preise für Wohnungen in guten Lagen nach den Ergebnissen des Cash.-Städtereports in Kooperation mit Immobilienscout24 bereits den schwindelerregenden Wert von durchschnittlich 7.254 Euro pro Quadratmeter erreicht. In Hamburg ist der Schnitt auf 5.111 Euro pro Quadratmeter gestiegen, in Berlin auf 3.791 Euro.

In vielen Städten haben die Preise mittlerweile ein Niveau erreicht, das Experten noch vor einigen Jahren nicht für möglich gehalten haben. Allerdings ist der Markt schon lange zweigeteilt.

In den Wachstumsregionen und -städten sind die Preise in die Höhe geschnellt, in den strukturschwachen Regionen stagnieren sie oder sinken sogar.

“Keine flächendeckende Immobilienblase”

“Die Entwicklung der Ballungsräume entkoppelt sich immer stärker von der in strukturschwachen Gegenden. Angesichts des Nachfrageüberhangs bleibt der Preisdruck in und um die Metropolen hoch, dürfte aber im Vergleich zu den Preisanstiegen der letzten Jahre etwas nachlassen. Auch wenn es vereinzelte Überhitzungen gibt, sehen wir keine flächendeckende Immobilienblase. Ein Grund dafür: Mit einem beinahe gleichbleibend hohen Eigenkapitaleinsatz und Tilgungsraten nahe drei Prozent finanzieren die Deutschen ausgesprochen konservativ und solide”, betont Dirk Günther, Geschäftsführer der Interhyp-Tochter bei Prohyp.

“Die Preise für Wohneigentum weisen in vielen Regionen Deutschlands, vor allem in den attraktiven Metropolregionen, stärkere Zuwächse auf als die Mietniveaus. Dieser Trend wird sich voraussichtlich auch fortsetzen. Gleichzeitig sind jedoch die Zinsen, auch wenn sich erste Steigerungstendenzen abzeichnen, weiterhin sehr niedrig. Dies bedeutet, dass es für viele Menschen noch immer sehr attraktiv ist, in eigenes Wohneigentum zu investieren”, erläutert Dr. Jan Linsin, Head of Research bei CBRE in Deutschland.

Seite zwei: “Starke Nachfrage nach Immobilien

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 09/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

PKV – Nachhaltige Geldanlage – Wohnen auf Zeit – Hitliste der Maklerpools

Ab dem 16. August im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Olaf Scholz’ Rentenpläne: Für DIA eine “unverantwortliche Vorfestlegung”

Die rentenpolitischen Überlegungen von Bundesfinanzminister Olaf Scholz sorgen für deutlichen Widerspruch. Nachdem sich bereits Union und Grüne heftig über den Vorschlag echauffierten, warnt nun das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) deutlich vor Steuererhöhungen zur Finanzierung der künftigen Renten.

mehr ...

Immobilien

LBS: Nur jeder dritte Immobilienkäufer zahlt Maklergebühr

Der Kauf einer Immobilie ist mit einer Reihe von Nebenkosten verbunden. In jedem dritten Fall wird nach einer Analyse der LBS neben der Grunderwerbsteuer auch Maklergebühr fällig. Ist die Vergütung gerechtfertigt?

mehr ...

Investmentfonds

Absolute-Return-Strategien verlieren relativ an Bedeutung

Die Nachfrage nach Absolute-Return-Strategien und alternativen UCITS-Fonds wächst kontinuierlich und damit auch das von ihnen verwaltete Kapital. Das sind Ergebnisse einer Studie von Lupus alpha, die auch aufdeckt, warum klassiche Absolute-Return-Fonds relativ an Bedeutung verlieren, obwohl auch sie wachsen:

mehr ...

Berater

Firmenkunden erwarten digitale Lösungen

80 Prozent der kleinen Unternehmen und Gewerbekunden in Deutschland nutzen inzwischen Online-Banking. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Star Finanz, einem Anbieter von Online- und Mobile-Banking-Lösungen. Bei Star Finanz wird erwartet, dass sich der Digitalisierungsgrad im Firmenkundengeschäft weiter erhöhen wird. 

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Zweitmarkt-Schuldverschreibung von Secundus

Die Secundus Erste Beteiligungsgesellschaft mbH emittiert das „SubstanzPortfolio 3“. Investiert wird unter anderem in Zweitmarktanteile der Anlageklassen Immobilien, Schiffe, Flugzeuge, Erneuerbare Energien und Private Equity/Infrastruktur.

mehr ...

Recht

Umsatzsteuerkartell aufgeflogen – Betrug im größten Stil

Jahrelang wurde ermittelt. Nun wird ein Riesenerfolg im Kampf gegen Steuerhinterziehung vermeldet. Die Betrüger hatten es auf einen begehrten Rohstoff abgesehen. Der Schaden könnte mehrere 100 Millionen Euro betragen.

mehr ...