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21. April 2017, 10:40
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Pflegeimmobilien: Geld verdienen und Gutes bewirken

Geschlossene Investmentvehikel spielen bereits seit vielen Jahren eine wichtige Rolle bei der Finanzierung von Pflegeimmobilien. Diese bieten nicht nur vielversprechende Renditeaussichten für Investoren, sie zählen auch zu den Anlagen, die Gutes bewirken.

Pflegeimmobilien

Investoren entscheiden sich sehr bewusst für die Assetklasse Sozialimmobilien, um über die wirtschaftlichen Gesichtspunkte hinaus einen positiven Beitrag für das Sozialsystem zu leisten.

Im Jahr 2014 entfielen auf Pflegeimmobilien nach Angaben von CBRE zehn Prozent des Anlagevolumens. Geht es nach den Fondsanbietern, wird sich dieser Anteil in den nächsten Jahren noch erhöhen, denn die Nachfrage seitens der Anleger ist groß.

“Sowohl private als auch institutionelle Investoren haben in den vergangenen Jahren Pflegeimmobilien mehr und mehr als interessantes Anlagesegment für sich entdeckt. Entsprechend hat sich die Marktteilnehmerzahl, sowohl was den Kauf als auch den Verkauf von Objekten angeht, merklich erhöht. Beide Investorengruppen wissen neben der Möglichkeit einer Direktanlage die Vorzüge eines geschlossenen Investmentfonds sehr zu schätzen”, erklärt Nils Harde, Geschäftsführer von INP Finanzconsult.

Attraktive Ausschüttungen

Ein professioneller Asset Manager, ein erfahrener und bonitätsstarker Betreiber im Rahmen eines langfristigen Pachtverhältnisses sowie Immobilien- und Standortqualität seien maßgebliche Erfolgsgaranten bei Pflegeimmobilienfonds.

Anleger lockt vor allem die Aussicht auf attraktive Ausschüttungen zwischen fünf und sieben Prozent pro Jahr. Das klingt vielversprechend, gerade im weiter anhaltenden Niedrigzinsumfeld.

Mit der Anlage Gutes tun

Doch auch die Pflegeimmobilien selbst üben womöglich einen besonderen Reiz auf Investoren aus, denn die Nachfrage nach Geldanlagemöglichkeiten, die messbar Gutes bewirken, steigt.

Einer aktuellen Analyse der Bertelsmann-Stiftung zufolge hat sich das Anlagevolumen in Finanzprodukte, die dem Anleger neben einer Rendite auch positive soziale oder ökologische Effekte versprechen, seit 2012 verdreifacht.

Zwar handele es sich bei diesem Markt noch immer um eine kleine Nische, vornehmlich für vermögende Privatleute. Diese sei aber spürbar im Aufbruch, schreiben die Studienautoren.

Seite zwei: Positiver Beitrag für das Sozialsystem

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3 Kommentare

  1. Eine Alternative zu geschlossenen Immobilienfonds im Pflegebereich bietet ein direkte Investition in die eigene, altersgerechte und barrierefreier Immobilie. Damit lässt sich nicht nur Geld verdienen, sondern auch an den künftigen Preissteigerungen partizipieren und im Alter kann diese Immobilie dann auch selbst genutzt werden.

    Kommentar von Sebastian — 22. April 2017 @ 17:10

  2. Pflegeimmobilien sind eine Anlageformen, deren Bedarf relativ sicher prognostiziert werden kann. Wichtig für eine erfolgreiche Investition ist allerdings der Betreiber. Hier findet derzeit eine starke Konsolidierung statt. Aber eines ist sicher: Alt und hilfsbedürftig werden (fast) alle.

    Kommentar von S. Rodenberg — 22. April 2017 @ 08:39

  3. Während die Senioren als zukunftsträchtige Marketinggruppe überall Schlagzeilen machen, wird einem Segment der Senioren kaum Bedeutung beigemessen – die Pflege von Bedürftigen. Dabei wird verkannt, dass über 60 Millionen Menschen Beiträge in die Pflegeversicherung einzahlen und mehr als 3 Millionen Menschen in der Bundesrepublik Leistungen von dieser Versicherung beziehen. Zuhause versorgte Pflegebedürftige 73% bzw. 2,08 Millionen der Pflegebedürftigen wurden zu Hause versorgt. Davon wurden: 1.385.000 Pflegebedürftige in der Regel zu Hause allein durch Angehörige gepflegt, 692.000 Pflegebedürftige lebten ebenfalls in Privathaushalten, die Pflege erfolgte jedoch zusammen mit oder vollständig durch ambulante Pflegedienste. Rund 783.000 (27%) Bedürftige werden dabei in etwa 13.600 Einrichtungen vollstationär gepflegt, mit über 730.000 Beschäftigten.

    Die Pflegeversicherung stützt eine Branche mit über 34 Milliarden Euro Umsatz, wovon etwa 26 Milliarden EURO auf das Segment der vollstationären Pflege fallen. In diesem Umsatz nicht enthalten ist das Segment des Betreuten Wohnens, in dem schätzungsweise ca. 8 Milliarden Euro im Jahr umgesetzt werden. Durch 13.350 Pflegedienste mit 365.600 Beschäftigten sowie Zusammen mit / durch ambulante Pflegedienste: 692.000 Pflegebedürftige.

    http://spectrum-rem.com/de/SiteConteudo.php?idParentConteudo=3962&idTbFormularios=3513&idTbCategoriasNivel1=3773&idTbCategoriasNivel2=3962

    Kommentar von André Ebeling — 21. April 2017 @ 19:38

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