Preisschub bei Wohnimmobilien in der Ewigen Stadt

Der Wohnimmobilienmarkt in Rom hat in den vergangenen Monaten einen deutlichen Aufschwung und eine erhöhte Nachfrage erfahren. Die Zahl der Transaktionen ist im ersten Quartal 2017 um 10,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen. Hauptauslöser dafür sind die anhaltende Erholung der italienischen Wirtschaft und die verbesserten konjunkturellen Prognosen des Landes. 

In Südeuropa ist das Aufholpotenzial für die Märkte sehr groß.
Rom: Italiens Hauptstadt verzeichnet mehr Transaktionen bei Wohnimmobilien als Mailand und Venedig.

„Rom zählt neben Mailand seit jeher zu den wichtigsten Immobilienstandorten Italiens. Derzeit verzeichnet die Hauptstadt die meisten Transaktionen vor Mailand und Venedig“, sagt Marco Rognini, Geschäftsführer des Engel & Völkers Market Center Rom.

Kleinere und mittlere Objekte nach wie vor sehr gefragt

Den höchsten Anstieg bei den Transaktionen verzeichneten größere Objekte. Am häufigsten verkauft wurden jedoch kleinere und mittlere Objekte, die mit 54 Prozent den größten Marktanteil haben. Insbesondere erstklassige, renovierte Eigentumswohnungen sind nachgefragt. Objektmerkmale wie ein guter Zustand, Ausblick auf die Stadt sowie ein Außenbereich mit Terrasse, Balkon oder Garten bestimmen das Preisniveau. Die höchsten Quadratmeterpreise im ersten Quartal 2017 erzielten Wohnungen in Neubauprojekten mit bis zu 9.500 Euro.

Mit 92 Prozent dominieren nationale Käufer den römischen Immobilienmarkt. Häufig handelt es sich um Ehepaare und Familien, die ein Haus zur Eigennutzung suchen oder um Eltern, die eine Immobilie für ihre Kinder erwerben möchten. Als eines der attraktivsten Tourismusziele des Landes steht Rom auch im Fokus internationaler Käufer. Diese interessieren sich verstärkt für Objekte als Geldanlage oder um sie als Zweitwohnsitz zu nutzen.

Seite zwei: Altstadt, Ostiense und San Lorenzo äußerst gefragt

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