Anzeige
28. September 2017, 10:47
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Regierungsbericht: Brachflächen als Bauland ‘recyceln’

Ein Bericht der scheidenden Bundesregierung betont das Potenzial brachliegender Flächen. Sie könnten in vielen Fällen für den Wohnungsbau genutzt werden.

Grundstueck-flaeche-wohnungsbau-shutt 366610121 in Regierungsbericht: Brachflächen als Bauland recyceln

Das Bundesumweltministerium hat seinen Bodenschutzbericht vorgelegt.

Ein “bedeutender Beitrag” zur Reduzierung des Flächenverbrauchs “ist die Wieder- oder Weiternutzung bereits früher genutzter Flächen, das Flächenrecycling”, heißt es in dem neuen Bodenschutzbericht des Bundesumweltministeriums, den das Kabinett am Mittwoch verabschiedete.

Er fasst Aktivitäten des Bundes und der Länder zum Schutz der Böden zusammen und wird in jeder Legislaturperiode erstellt.

Allerdings seien bereits gebrauchte Flächen anders als die “grüne Wiese” in ihren Nutzungsmöglichkeiten häufig eingeschränkt, heißt es im Bericht weiter – etwa durch Schadstoffbelastung oder massive Fundamente von früheren Gebäuden. Lösungen könnten darin liegen, belastete Bereiche bevorzugt zu überbauen und neue Gebäude auf vorhandene Fundamente zu setzen.

Wohnungsbau wird wichtiges Thema in Koalitionsverhandlungen sein

Steigende Mieten und Grundstückspreise vor allem in Städten dürften auch Union, FDP und Grüne beschäftigen, wenn sie demnächst die Möglichkeiten für eine Jamaika-Koalition ausloten. Die Parteien sind sich einig, dass mehr Wohnungen gebaut werden müssen.

Allerdings hat sich die Bundesregierung auch vorgenommen, bis 2050 den Flächenverbrauch in Deutschland “netto” auf Null zu bringen – sodass für jede neue Bodenversiegelung auch wieder Boden frei werden müsste. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

ERGO forciert Lebensversicherung

ERGO holt Markus Krawczak zum Januar 2019 als Vorstand für den Maklervertrieb Leben. Zusätzlich hat ERGO zum 1. November 2018 das neue Ressort betriebliche Altersversorgung gegründet. Dieses wird von Jan Niebuhr geleitet.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung: So hoch sind die durchschnittlichen Kreditsummen

Dr. Klein hat bundesweit Alter und Kredithöhe von Immobilienkäufern untersucht. Während Eigenheimerwerber in Sachsen-Anhalt besonders jung sind, kaufen Hamburger und Berliner später eigene vier Wände. Auch bei der Kreditsumme gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern.

mehr ...

Investmentfonds

Der Weg zur Planwirtschaft

Die expansive Geldpolitik lähmt Innovationen und lässt Blasen entstehen, die platzen werden. Die größte Gefahr ist, dass gescheiterte Unternehmen verstaatlicht werden. Davor warnte gestern auf dem Faros Institutional Investors Forum Professor Gunther Schnabl. Gibt es einen Ausweg aus diesem Szenario?

mehr ...

Berater

EZB-Präsident und Deutsche-Bank-Chef fordern Kapitalmarktunion

EZB-Präsident Mario Draghi und Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing haben einmal mehr einheitliche Regeln für Banken und die Kapitalmärkte in Europa gefordert. Das sei die einzige Antwort auf die Bedrohungen denen sich die Währungsunion ausgesetzt sehe.

mehr ...

Sachwertanlagen

Noch immer Prozesse rund um die Göttinger Gruppe anhängig

Die Pleite der Securenta/Göttinger Gruppe im Jahr 2007 beschäftigt noch immer die Gerichte. Das belegt ein aktueller Beschluss des BGH: Er hatte in Zusammenhang mit einer überlangen Verfahrensdauer eines der Prozesse zu entscheiden. 

mehr ...

Recht

Kampf ums “Bayerische”: Watschn vom Richter

Nach langwierigem Prozess über zwei Instanzen wird ein Hahnenkampf zweier Versicherungen ums “Bayerische” aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Offensichtlichen enden: Ein bayerisches Unternehmen darf sich auch bayerisch nennen.

mehr ...