7. Dezember 2017, 08:30
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Wohninvestments: Boom in Sekundärstandorten

Die dynamische Entwicklung des Marktes für Wohnimmobilien hält in ganz Deutschland an. Dabei sind die attraktivsten Standorte für Investoren nicht länger nur die größten Metropolen des Landes, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt.

Wohninvestments: Boom in B- und C-Städten

Dresden: Die Landeshauptstadt Sachsens ist einer der attraktivsten B-Standorte für Wohninvestments.

Laut dem aktuellen “Investment Market Monthly”-Bericht des Immobiliendienstleisters Savills konnte der deutsche Wohnimmobilienmarkt im November den dritten Monat in Folge mit hoher Transaktionsaktivität verzeichnen.

Mit einem deutschlandweiten Transaktionsvolumen von etwa 12,8 Millionen Euro habe der Markt von Januar bis November 2017 bereits das Vorjahresvolumen übertoffen. Für das Gesamtjahr 2017 werde ein Volumen von etwa 15 Millionen Euro erwartet.

Anleger erweitern ihren Horizont

Neben der nach wie vor boomenden Bundeshauptstadt Berlin sei auch die Entwicklung vieler B- und C-Städte äußerst dynamisch. So komme beispielsweise Dresden im bisherigen Jahresverlauf auf ein höheres Transaktionsvolumen als München und Köln zusammen.

Diese Städte aus der sogenannten “zweiten Reihe” profitieren Savills zufolge auch von Angebotsknappheit und hohen Preisen an den deutschen A-Standorten.

So falle es mittlerweile vielen Investoren schwer, in Städten aus der “ersten Reihe” passende Produkte zu finden, und selbst wenn diese sich auftäten, seien sie dort oft zu teuer.

Sekundärstandorte profitieren

Dieser Umstand bringe immer mehr Anleger dazu auch sekundäre Standorte in Betracht zu ziehen, oder Abstriche bei der Qualität der Objekte zu machen.

Die direkte Folge sei, dass Portfolios in diesen Standorten immer häufiger Käufer finden, was sich beispielsweise beim Transaktionsvolumen von B-Städten in einem Zuwachs von 69 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum niederschlage.

Laut der Marktanalyse von Savills ist auch bei den C- (plus 28 Prozent) und D-Standorten (plus 48 Prozent) ein deutliches Wachstum im Vorjahresvergleich zu verzeichnen. (bm)

Foto: Shutterstock

 

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