7. November 2017, 09:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohninvestments: Umsatz und Preise steigen weiter

In den vergangenen Jahren konnte der deutsche Markt für Wohnimmobilien sowohl wachsende Umsätze als auch kontinuierlich steigende Preise aufweisen. Diese Entwicklung setzt sich, einem aktuellen Bericht zufolge, trotz knappem Angebot fort.

Wohninvestment: Umsatz und Preise steigen weiter

Auch die Möglichkeit einer neuen Wohnungsmarktpolitik beeinflusst die Preisentwicklung bisher kaum.

Dem “Investment Market monthly”-Monatsbericht des Immobilienberaters Savills zufolge, konnte der deutsche Wohninvestmentmarkt im Oktober erneut gute Umsätze verzeichnen.

Mit einem Transaktionsvolumen von insgesamt 1,17 Milliarden Euro sei der Monat sogar leicht überdurchschnittlich verlaufen. Jeweils mehr als ein Drittel des gesamten Transaktionsvolumens verteile sich dabei auf A- (389 Millionen Euro) und B-Standorte (395 Millionen Euro).

Investoren sind kompromissbereit

Dass sich die Umsätze am deutschen Markt für Wohninvestments derart positiv entwickeln lässt sich Savills zufolge auch auf die Kompromissbereitschaft der Investoren zurückführen.

Wohninvestment: Umsatz und Preise steigen weiter

Quelle: Savills

So seien die Anleger bei Wohnimmobilien eher bereit Kompromisse im Hinblick auf die Qualität von Makro- und Mikrostandort einzugehen, als das bei Gewerbeimmobilien der Fall sei.

Gemessen an der Zahl der in diesem Jahr gehandelten Wohneinheiten seien unter anderem auch Städte wie Duisburg, Essen und Halle unter den Top 10 zu finden.

Wohnungsmarktpolitik noch ohne Einfluss

Laut Savills ist besonders der wiederholte Anstieg der Kaufpreise für Wohnimmobilien im Bundesdurchschnitt bemerkenswert, da im Oktober nur wenige, hochpreisige Projektentwicklungen gehandelt wurden.

Ein Einfluss der Wohnungsmarktpolitik der neuen Bundesregierung, wie auch immer diese am Ende der Sondierungsgespräche aussehen mag, auf das Investitionsverhalten in Wohnimmobilien sei noch nicht festzustellen. (bm)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Wohnimmobilien:

Die eigene Immobilie als Erfolgsprojekt

Bayerische Städte weisen dynamische Immobilienmärkte auf

Weltweite Wohnimmobilienpreise: Wachstum verlangsamt sich

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Zurich startet Erstattungen an Thomas Cook-Kunden

Zurich startet mit Erstattungen an Kunden der insolventen Thomas Cook Deutschland GmbH. Dem Versicherer liegen nun ausreichend Informationen vor, um mit hinreichender Genauigkeit eine vorläufige Berechnung der Gesamthöhe aller Ersatzansprüche vorzunehmen.

mehr ...

Immobilien

Mietendeckelgesetz missachtet Mieter- und Vermieterinteressen

Angesichts der heutigen Anhörung zum Mietendeckelgesetzentwurf und der 1. Lesung des Gesetzes am Donnerstag hat Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, eine eindeutige Meinung.

mehr ...

Investmentfonds

Wie Sie Ihre Finanzen im Griff behalten

Ob Single oder Familie mit Kindern, auch wenn jeder Haushalt anders strukturiert ist, geht es immer darum, mit einem bestimmten Budget auszukommen. Es ist nicht entscheidend, wieviel Geld zur Verfügung steht, sondern dass die Ausgaben an die Einnahmen angepasst sind, um nicht in eine finanzielle Schieflage zu rutschen.

mehr ...

Berater

Was bei Finanzgeschäften mit der Blockchain zu beachten ist

Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, die Finanzbranche grundlegend zu revolutionieren. Anbieter und Kunden sollten die Einsatzfelder, aber auch die rechtlichen Stolperfallen kennen, um frühzeitig dabei zu sein.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin untersagt weiteres Baum-Direktinvestment

Die Finanzaufsicht BaFin hat der Nova Vita Trees d.o.o. das öffentliche Angebot des Direktinvestments in Paulownia Bäume in Deutschland untersagt. Der Grund ist der gleiche, wie zuvor schon bei einer Reihe anderer Emissionen.

mehr ...

Recht

FDP kritisiert Finanzhilfe des Bundes für Thomas-Cook-Kunden

Die FDP hat die Finanzhilfe der Bundesregierung für geschädigte Kunden des insolventen Reiseunternehmens Thomas Cook kritisiert. Der stellvertretende FDP-Fraktionschef Michael Theurer sagte: “Dass nun der Steuerzahler einspringen soll, ist ein Schuldeingeständnis der Großen Koalition. Sie hat die EU-Gesetzgebung offenbar mangelhaft umgesetzt. (…) Es kann nicht angehen, dass Risiken verstaatlicht und Gewinne privatisiert werden.”

mehr ...