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29. Juni 2017, 09:11
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Klein- und Mittelstädte: Drei Empfehlungen für eine bessere Wohnungsversorgung

Viele Klein- und Mittelstädte verlieren fortwährend Einwohner. Der GdW Bundesverband und die Bundesstiftung Baukultur haben ein Positionspapier mit Maßnahmen präsentiert, die Abwanderungsregionen stärken und den Trend umkehren sollen.

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Osnabrück: Der GdW und die Bundesstiftung Baukultur fordern, Ankerstädte in Regionen mit schrumpfender Bevölkerung zu stärken.

Deutschland droht die demografische Spaltung, mahnen die beiden Verbände. Während zahlreiche Großstädte rasant wachsen und Wohnungen dort immer rarer und teurer werden, würden viele Klein- und Mittelstädte ungebremst Einwohner verlieren und hätten mit Wertverlusten und Leerständen zu kämpfen.

Standorte mit Potenzial stärken

“Dennoch gibt es viele stabile Mittelstädte, die trotz Schrumpfung ein Potenzial durch ihre Bedeutung für das Umland in sich bergen”, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft, auf dem WohnZukunftsTag 2017 in Berlin.

“In diesen Städten liegen große Chancen für attraktives und bezahlbares Wohnen, die noch zu wenig gesehen werden. Um dieses Potenzial aufzuschließen, sind baukulturelle Qualitäten ein wichtiger Schlüssel”, sagte Reiner Nagel, Vorsitzender der Bundesstiftung Baukultur. Die Bundesstiftung Baukultur und der GdW präsentierten auf dem WohnZukunftsTag ein gemeinsames Positionspapier.

Lebensqualität sichern

“Wir brauchen Maßnahmen, mit denen wir die Lebensqualität kleinerer und mittlerer Städte im ländlichen Raum gemeinsam sichern können”, forderten Gedaschko und Nagel. Es gelte, Orte mit Strahlkraft als Standortalternative zu stärken und Standorte mit Entwicklungspotenzial zu identifizieren.

So würden Ankerstädte entstehen, deren wichtigstes Merkmal ihr attraktives Orts- und Stadtbild sei. Sie seien zentraler Wohn-, Handels- und Kommunikationsstandort in den Mittelstädten und damit grundlegendes Element für das Entstehen nachhaltig lebendiger Wohn- und Lebensstandorte.

Seite zwei: So kann eine bessere Wohnungsversorgung funktionieren

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