26. Juli 2017, 10:45
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Zehntausende Haushalte empfangen zu viel Wohngeld

34.000 Haushalte haben zu Unrecht Wohngeld empfangen, wie die Bild-Zeitung berichtete. Betroffene haben zum Teil mehrere Einkünfte nicht angegeben. Die Zeitung beruft sich auf Angaben des Bundesbauministeriums.

 

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Zehntausende Haushalte waren nicht empfangsberechtigt oder haben zu viel Wohngeld erhalten.

Insgesamt 34.000 Haushalte haben nach einem “Bild”-Bericht zwischen Juni 2015 und Mai 2016 zu Unrecht oder zu viel Wohngeld kassiert. Das sei durch einen Datenabgleich der Wohngeld-Ämter mit anderen Behörden aufgefallen, berichtete die Zeitung (Mittwoch) unter Berufung auf Angaben des Bundesbauministeriums.

Tausende Strafanzeigen

Dabei sei bemerkt worden, dass Betroffene zum Teil gleichzeitig mehrere Einkünfte nicht angegeben hatten. In etwa 20.000 Fällen hätten die Wohngeld-Bezieher Einkünfte aus Mini-Jobs verschwiegen, 13.000 gaben Einkommen nicht an, 6.000 meldeten ihre Zinseinkünfte nicht.

Die Behörden forderten von den Betroffenen insgesamt 18,7 Millionen Euro Wohngeld zurück. 4.600 Strafanzeigen und 8.200 Ordnungswidrigkeitsverfahren wurden eingeleitet. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Genau wie Macron hat die Bundesregierung und ihr PR Blatt Bild die wichtigste Gruppe für Einsparungen gefunden: In kurzer Zeit hat Frankreichs Präsident dramatisch an Zustimmung eingebüßt. Der Grund sind seine ersten Reformen: Kürzungen bei den Armen und Geschenke für die Reichen. Es geht nur um fünf Euro im Monat, aber Emmanuel Macron kostet diese kleine Summe viel Ansehen: Der französische Präsident hat angekündigt, die Wohnungshilfe für die ärmsten Bürgerinnen und Bürger um fünf Euro pro Monat zu kürzen. Zugleich will er die Vermögensteuer für besonders Wohlhabende streichen und die Unternehmensteuern sollen innerhalb von fünf Jahren von 33 auf 25 Prozent fallen. „Monsieur CAC 40“ – also der Herr der französischen Börse, titelten einige französische Zeitungen daraufhin.

    Kommentar von H. Braun — 27. Juli 2017 @ 06:45

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