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25. Oktober 2017, 15:12
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ZIA begrüßt erste Ergebnisse der Sondierungsverhandlungen

CDU/CSU, FDP und die Grünen haben sich in den ersten Sondierungsgesprächen auf eine Förderung der energetischen Gebäudesanierung, die Förderung des Mietwohnungsbaus und Verbesserungen bei der degressiven AfA geeinigt. Entscheidende Schritte, um die Situation an den Wohnungsmärkten zu verbessern, so der Branchenverband ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss.

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Die künftige Jamaika-Koalition will den Wohnungsbau in Deutschland stärker fördern.

„Die Punkte sind enorm wichtig. Wir haben uns jahrelang dafür eingesetzt, dass hier politische Anreize gesetzt werden. Wichtig ist, dass die neue Bundesregierung dafür auch die richtigen Instrumente entwickelt. Reine Absichtserklärungen bringen uns nicht weiter, wir brauchen Ergebnisse“, erklärt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss.

Neue Anreize für Sanierung und Instandhaltung

So sei die Einführung einer Abschreibung für die energetische Gebäudesanierung ein wichtiger Impuls, um die Energiewende im Gebäudebestand voranzutreiben.

„Für die Verbesserung der Ökobilanz des Gebäudesektors müssen wir den Gebäudebestand ertüchtigen. Eine neue Abschreibung für entsprechende Sanierungsmaßnahmen ist dafür ein wichtiger Baustein“, meint Mattner.

Zudem müsse die lineare AfA von derzeit zwei auf mindestens drei Prozent erhöht werden. „Das ist längst überfällig. Immobilien sind in den letzten Jahrzehnten weitaus instandhaltungsintensiver geworden, Eigentümer müssen mehr Aufwand betreiben. Eine höhere Abschreibung der Abnutzung ist demnach folgerichtig.“

Richtige Instrumente für den Mietwohnungsbau

Die Förderung des Mietwohnungsbaus sollte laut ZIA ein elementares Ziel der neuen Bundesregierung sein. „Diesen Punkt zu fördern, ist wichtig. Doch dafür brauchen wir keine Subventionen. Vielmehr brauchen wir bezahlbare Grundstücke, schnelle Grundstücksvergaben und unbürokratische sowie beschleunigte Baugenehmigungsverfahren. Die Entwickler und Investoren stehen bereit. Sie brauchen aber Platz und gesellschaftliche Akzeptanz zum Bauen“, sagt Mattner. (bk)

Foto: Shutterstock

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