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20. Oktober 2017, 13:17
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Zweitwohnsitzsteuer: Die teuersten und günstigsten Städte

Für einen Zweitwohnsitz müssen Mieter in Deutschland bis zu 624 Euro pro Jahr bezahlen, die durchschnittliche Belastung –der 30 untersuchten Städte– liegt bei 365 Euro jährlich. Das Finanzportal Vexcash hat untersucht, in welchen Städten ein Zweitwohnsitz besonders teuer oder günstig ist.

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Die durchschnittliche Steuerbelastung für einen zweiten Wohnsitz liegt in Deutschland bei 365 Euro im Jahr.

Besonders Pendler und Studenten haben oft zwei Wohnsitze und müssen sich entscheiden, in welcher Stadt sie ihren Erstwohnsitz anmelden wollen. Gesetzlich sind sie dazu verpflichtet, auch ihren Zweitwohnsitz anzumelden. Da den Gemeinden dadurch Zuschüsse aus dem Finanzausgleich entgehen, erheben einige von ihnen eine Zweitwohnsitzsteuer.

Das Finanzportal Vexcash hat die durchschnittliche Belastung für Mieter in 30 deutschen Städten miteinander verglichen, ausgehend von einer 30 Quadratmeter großen Wohnung. Die Steuerhöhe entspricht einem prozentualen Anteil der Jahreskaltmiete.

Die teuersten Zweitwohnsitze

Auf Platz eins der teuersten Städte landet laut Vexcash München mit einer durchschnittlichen Steuerbelastung von 624 Euro pro Jahr. Der Steuersatz von neun Prozent liegt unter dem bundesweiten Durchschnitt von zehn Prozent, doch sind die monatlichen Kaltmieten mit durchschnittlich 19,26 Euro pro Quadratmeter deutlich höher als in allen anderen untersuchten Städten.

Auf platz zwei folgt Stuttgart mit 572 Euro pro Jahr, auch hier komme die hohe Steuerbelastung hauptsächlich durch die hohen Durchschnittsmieten (15,90 Euro pro Quadratmeter und Monat) zustande. Betrachtet man die Höhe der Mieten, ist überraschend, dass Leipzig (7,27 Euro pro Quadratmeter und Monat) mit einer Zweitwohnsitzsteuer von 419 Euro an fünfter Stelle steht. Die Stadt hat 2017 allerdings einen Steuersatz von 16 Prozent eingeführt.

Die günstigsten Zweitwohnsitze

Ebenso unerwartet ist, dass Berlin trotz der stark gestiegenen Monatsmieten (11,24 Euro pro Quadratmeter) mit einem jährlichen Steuerbetrag von 202 Euro den vorletzten Platz belegt. Das liegt daran, dass der Steuersatz dort lediglich fünf Prozent beträgt.

Günstiger ist ein Zweitwohnsitz mit einer jährlichen Steuerbelastung von 183 Euro nur in Chemnitz, dort bezahlen Mieter durchschnittlich 5,09 Euro pro Quadratmeter. Keine Steuer erheben Frankfurt, Düsseldorf, Braunschweig und Gelsenkirchen. Die vollständigen Ergebnisse der Studie finden Sie auf dem Blog des Finanzportals Vexcash. (kl)

Foto: Shutterstock

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