Baufinanzierung: Vertriebe fördern und entlasten

Wer als Intermediär zwischen Produktgeber und Vermittler steht hat zwei Aufgaben: die Vertriebe fördern und entlasten. Denn Baufinanzierungsberater erleben einen stetigen Anstieg der Administration.

 Gastbeitrag von Joachim Leuther, BS Baugeld Spezialisten

Joachim Leuther: „Wir erleben aktuell, dass Kundenakquise immer mehr Ressourcen beansprucht.“

Beispiele dafür sind Wokri, gestiegene Anforderungen der Banken und allgemeine Regulierungsmaßnahmen, wie die DSGVO. Wie Momos graue Herren kommen diese Zeitdiebe nicht spektakulär ins Arbeitsleben sondern sind nur zu bemerken, wenn sie als Zeitverbrauch gemessen werden.

Die Mehrarbeit eines Vermittlers aufgrund Wokri kalkulieren wir mittlerweile auf 20 bis 30 Minuten. Je Fall. Die Umsetzung der DSGVO ist für Selbstständige – wenn sie es gründlich angehen – ein Projekt, dessen Zeitaufwand man durchaus in Manntagen rechnen darf. Plus weitere Arbeiten, die von außen eingekauft werden.

In unserer Branche, die in Provisionen statt Stundensätzen denkt, kommt es gar nicht zu selten vor, dass selbst erfolgreiche Vermittler am Ende zu wenig Geld verdienen.

Kundenakquise beansprucht mehr Ressourcen

Der mit dem Abschlusserfolg einhergehend erhebliche Aufwand ist dann ein wenig wie Salzwasser trinken: man führt Flüssigkeit zu, brennt allerdings dadurch noch schneller aus.

Je mehr Aufwand für Administration eingesetzt wird desto weniger Zeit steht für Vertrieb, Marketing und Kundenberatung zur Verfügung. Diese wenige Zeit steht im krassen Missverhältnis zur Notwendigkeit mehr Marketing zu machen.

Denn wir erleben aktuell, dass Kundenakquise immer mehr Ressourcen beansprucht. Und damit sind nicht nur steigende Kosten für Leads gemeint.

Seite zwei: Kreativität unter Zeitdruck

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