23. Januar 2018, 15:24
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Hypo-Index: Immobilienbranche zum Jahresstart optimistisch

Die Stimmung in der Immobilienbranche ist zum Jahresanfang gut, so das Ergebnis des Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index. Die Erwartungen der Marktakteure legten für fast alle Immobiliensegmente zu. Leicht rückläufig zeigen sich jedoch die Konjunkturdaten.

Business-people-meeting-shutt-540444880 in Deutsche Hypo-Index: Immobilienbranche zum Jahresstart optimistisch

Die Ertragserwartungen der Branche sind auch für 2018 gut.

Immobilienexperten starten mit hohen Erwartungen in das neue Jahr. Bei der 121. Monatsbefragung des Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index erreichte das Immobilienklima, das die Stimmung der Marktteilnehmer misst, mit einem Zuwachs von 2,9 Prozent einen Wert von 138,9 Zählerpunkten.

Das Ertragsklima zeigt dabei nach Angaben der Deutschen Hypo mit einem Plus von 3,4 Prozent auf 137,1 Zählerpunkte einen stärkeren Anstieg als das Investmentklima, das aber auch um 2,3 Prozent auf 140,6 Zählerpunkte zulegte.

Nachdem das Immobilienklima zum Ende des Jahres etwas nachgelassen hatte, bestehe mit dem aktuellen Wert berechtigte Hoffnung auf ein weiteres, positives Jahr in der Immobilienbranche, so die Deutsche Hypo.

Die spannende Frage werde sein, ob das Immobilienklima den vorläufigen Spitzenwert aus Mai 2011 (146,3 Zählerpunkte) übertreffen könne oder sich eher seitwärts bewege.

Büroklima schließt zu Wohnklima auf

In der aktuellen Monatsbefragung konnten der Deutschen Hypo zufolge mit Ausnahme des Logistikklimas alle Segmente punkten.
Nach dem Tiefpunkt im Dezember 2017 habe das Hotelklima zu Jahresbeginn durchgestartet: Mit einem Plus von 5,2 Prozent auf 132,4 Punkte wurde der größte Zuwachs verzeichnet.

Das Handelklima sei nach zweimonatiger Abwärtstendenz mit dem zweithöchsten Anstieg (plus 4,0 Prozent) mit einem Wert von 101,6 Punkten wieder über die 100-Punkte-Marke geklettert.

Ebenfalls eine sehr gute Performance zeige das Büroklima und erreiche mit nunmehr 155,1 Punkten (plus 3,7 Prozent) einen neuen Spitzenwert.
Beim Wohnklima kann der Deutschen Hypo zufolge zwar nach einem verlustreichen Jahresausklang wieder ein Zuwachs von 1,3 Prozent registriert werden, aber mit aktuell 155,1 Punkten müsse es sich zum ersten Mal seit Erhebungsbeginn den ersten Platz mit dem Büroklima teilen.

Das Logistikklima zeige sich seit einiger Zeit relativ volatil. Zuwächse und Verluste wechselten sich quasi monatlich ab. Im Januar 2018 verlor es 1,9 Prozent und zählt 148,4 Punkte.

Verhaltener Start bei der Immobilienkonjunktur

Anders sehen die Ergebnisse bei der auf volkswirtschaftlichen Daten basierenden Immobilienkonjunktur aus. Im Dezember 2017 habe sich mit der Stagnation der Immobilienkonjunktur bereits angekündigt, dass der Aufwärtstrend vorerst vorbei sein könne.

Nun sei die Immobilienkonjunktur mit einem leichten Verlust ins neue Jahr gestartet. Dieser ist nach Aussage der Deutschen Hypo mit minus 0,6 Prozent zwar gering, dämpfe jedoch die Euphorie aus dem Vorjahr etwas.

Nichtsdestotrotz befinde sich der aktuelle Wert von 316,0 Zählerpunkten weiterhin auf einem Spitzenniveau. Einem erfolgreichen Jahr 2018 stehe somit auch in konjunktureller Hinsicht nichts entgegen.

“Unser heimischer Investmentmarkt ist breit aufgestellt und damit einzigartig für Anleger. Dies liegt zum einen an der Erweiterung der Produktbreite und zum anderen an der großen Anzahl von interessanten Investmentmöglichkeiten an A- und B-Standorten. Auch 2018 ist der Markt weiterhin liquide und die Nachfrage ungebrochen stark, sodass unsere Branche optimistisch in die Zukunft schauen kann”, kommentiert Andreas Pohl, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hypo. (bk)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Universa baut Fondspalette aus und bringt neue Kfz-Versicherung

Die Universa Versicherungen, Nürnberg, stockt die Fondspalette auf und bietet jetzt fünf iShare-ETFs von Blackrock Asset Management an. Neben einem weltweiten und deutschen Aktienindex werden somit nun auch ETFs angeboten, die einen Aktienindex in Europa und in Schwellenländern sowie einen Index aus Unternehmensanleihen in der Eurozone nachbilden.

mehr ...

Immobilien

Deutsche wollen smarter wohnen

Das Smart Home gilt seit einigen Jahren als der Standard von morgen. Eine Deloitte-Studie zeigt: Das Interesse an diesen Anwendungen ist groß, der Datenschutz bleibt jedoch ein wichtiges Thema. Immerhin 13 Prozent der Haushalte verfügen bereits über einen intelligenten Lautsprecher. Bei der Art der bevorzugten Smart-Home-Lösungen gibt es zudem Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

mehr ...

Investmentfonds

BaFin präzisiert Vorschriften der MiFID II

Die Finanzaufsicht BaFin hat die Neufassung ihres Rundschreibens “MaComp” veröffentlicht und präzisiert darin unter anderem die Grundsätze zur “Zielmarktbestimmung” und diverse weitere neue Vorschriften. Zwei Punkte allerdings fehlen noch.

mehr ...

Berater

Neue Kooperationspartner der BCA AG

Der Oberurseler Maklerpool BCA präsentiert mit der xbAV Beratungssoftware GmbH sowie Honorar Konzept GmbH zwei Unternehmen, die ihre Services den BCA-Partnern zur Verfügung stellen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Umbau von Aktionärsstruktur und Aufsichtsrat abgeschlossen

Die Lloyd Fonds AG teilt mit, dass die im März angekündigten Änderungen in ihrer Aktionärsstruktur nun umgesetzt und die üblichen Vorbehalte aufgehoben wurden. Zudem wurde der Aufsichtsrat mehrheitlich neu besetzt.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...