Anzeige
16. November 2017, 09:03
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche-Hypo-Index: Immobilienkonjunktur auf Höchstwert

Die Erwartungen der Immobilienbranche sind nach den Ergebnissen des Deutsche Hypo-Index trotz der aktuellen politischen Unsicherheit nach wie vor sehr positiv. Den höchsten Indexwert weist das Segment Wohnimmobilien auf.

Haus-preis-anstieg-teuer-pfeil-chart-graph-shutterstock 158829737 in Deutsche-Hypo-Index: Immobilienkonjunktur auf Höchstwert

 

Die Stimmung unter den gut 1.000 befragten Immobilienexperten des Deutsche Hypo-Immobilienkonjunktur-Index habe sich in der Novembererhebung 2017 im Vergleich zum Vormonat zwar minimal eingetrübt, sei aber weiterhin sehr gut.

Das Immobilienklima sei leicht um 1,0 Prozent auf aktuell 139,5 Zählerpunkte gesunken. Damit rutsche es zwar wieder unter die 140-Punkte-Marke, erreiche aber dennoch den zweitbesten Wert des laufenden Jahres.

Die Entwicklung der beiden Teilindikatoren verlief im November in die gleiche Richtung. Beim Investmentklima waren die Verluste mit einem Minus von 0,5 Prozent auf aktuell 143 Zählerpunkte jedoch etwas geringer als beim Ertragsklima, welches um 1,5 Prozent auf 135,9 Zählerpunkte sank.

Nur Büroimmobilienklima steigt weiter

Bei den verschiedenen Immobilienarten wurden nach Aussage der Deutschen Hypo überwiegend leichte Rückgänge verzeichnet, wenn auch die Teilindizes auf hohem Niveau sind.

In der aktuellen Erhebung gehe es nur beim Büroimmobilienklima bergauf. Mit einem Plus von 0,5 Prozent rangiere es aktuell bei 152,7 Zählerpunkten und erreiche damit einen neuen Spitzenwert seit Erhebungsbeginn 2008.

Die höchsten Verluste seien dagegen beim Logistikklima erkennbar. Nachdem drei Monate in Folge Zuwächse zu verzeichnen waren, sinke es im November um 4,1 Prozent und rutsche mit 147,0 Zählerpunkten im Ranking hinter das Büroklima auf Platz drei.

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken

News-hypo-15112017 in Deutsche-Hypo-Index: Immobilienkonjunktur auf Höchstwert

Beim Handelklima gehe es nach dem beachtlichen zweistelligen Wachstum im Oktober zwar wieder bergab, aber es bleibe mit 103,7 Zählerpunkten (minus 3,3 Prozent) über der 100-Punkte-Marke. Auch das Hotelklima verzeichne nach einer dreimonatigen positiven Entwicklungsbilanz wieder leichte Verluste. Mit einem Minus von 0,6 Prozent rangiere es aktuell bei 134,5 Zählerpunkten.

Obwohl das Wohnklima leicht um 0,4 Prozent auf 161,6 Zählerpunkte gesunken sei, steht es nach Aussage der Deutschen Hypo weiterhin unangefochten auf Platz eins im Ranking.

Seite 2: Rekordwert bei der Immobilienkonjunktur

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Oliver Bäte: “Es gab viel Unsinn bei der Allianz”

Allianz-Chef Oliver Bäte hat bei der Neuaufstellung des größten europäischen Versicherers einmal mehr ein höheres Tempo gefordert. Gleichzeitig sieht er den Konzern konsequent auf dem richtigen Weg.

mehr ...

Immobilien

Mehr Baugenehmigungen dank Mehrfamilienhäusern

In Deutschland wird weiter viel gebaut und renoviert. Von Januar bis November 2018 wurde der Neubau oder Umbau von 315.200 Wohnungen genehmigt. Das waren 0,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.

mehr ...

Investmentfonds

Japan: Wachstum löst Deflation ab

Seit Jahrzehnten ist Japan “der schwache Mann Asiens”. Während das Bruttoinlandsprodukt in China, Indien und Vietnam jährlich um  über sechs oder sieben wächst, sind es in Japan weniger als zwei Prozent. Warum sich das jetzt ändern könnte:

mehr ...

Berater

Geldvermögen: Deutschland erreicht neuen Meilenstein

Die Bundesbürger sind trotz der Zinsflaute in der Summe so vermögend wie nie zuvor. Das Geldvermögen der Privathaushalte stieg im dritten Quartal 2018 erstmals über die Marke von sechs Billionen Euro, wie die Deutsche Bundesbank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia Grundinvest will Publikumsgeschäft weiter ausbauen

Der Asset Manager Patrizia Grundinvest, Tochtergesellschaft der Patrizia Immobilien AG, hat 2018 rund 110 Millionen Euro Eigenkapital bei Privatanlegern platziert und will weiter wachsen. Dafür ist 2019 unter anderem eine neue Produktkategorie geplant.

mehr ...

Recht

Riester-Urteil: Förderung trotz Sonderurlaub?

Wie der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil klarstellt, steht und fällt die staatliche Förderung der Riesterrente mit Beitragszahlungen zur gesetzlichen Rentenversicherung – entweder den eigenen oder denen des Ehepartners.

mehr ...