Anzeige
9. Mai 2018, 09:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Eigentumswohnungen: Berlin bleibt teuer

Wer derzeit eine gebrauchte Eigentumswohnung in Berlin erwerben möchte, muss deutlich tiefer in Tasche greifen als noch vor drei Jahren. Seit 2015 sind die Wohnungspreise in allen Berliner Bezirken jährlich gestiegen – fast überall im zweistelligen Prozentbereich. Als mittlerer Angebotspreis werden in der Hauptstadt aktuell 3.765 Euro pro Quadratmeter verlangt.

Eigentumswohnungen: Berlin bleibt teuer

Berlin: In allen Bezirken der Bundeshauptstadt sind Eigentumswohnungen in den letzten Jahren teurer geworden.

Die neuesten Berliner Preisdaten im ersten Quartal 2018 hat das Institut empirica für den LBS-Kaufpreisspiegel ermittelt, einer regelmäßigen Veröffentlichung der LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin – Hannover (LBS Nord). Die Immobilienexperten werten dafür die Verkaufsangebote in den Berliner Tageszeitungen und in Online-Portalen aus.

Der teuerste Bezirk in Berlin ist Mitte. Hier wird jede zweite gebrauchte Eigentumswohnung für mindestens 4.399 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche inseriert.

Bei einem Standardpreis von rund 323.000 Euro muss ein durchschnittlicher Berliner Haushalt fast zehn Jahresnettoeinkommen für den Kauf aufbringen. Für Wohnungen im gehobenen Segment werden in Mitte Quadratmeterpreise von mindestens 5.887 Euro aufgerufen.

Standardpreise oft weit über dem Durchschnitt

Standardpreise über 4.000 Euro pro Quadratmeter erreichen auch die Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf (4.287 Euro/qm) und Friedrichshain-Kreuzberg (4.155 Euro/qm). In Charlottenburg-Wilmersdorf sind die angebotenen Objekte mit durchschnittlich 106 Quadratmeter Wohnfläche größer als im restlichen Berlin.

Dadurch liegt der typische Preis mit 390.000 Euro auch deutlich höher, so dass Käufer sogar rund zwölf Jahresnettoeinkommen aufbringen müssen. Für Angebote in Friedrichshain-Kreuzberg werden für den Wohnungskauf knapp neun Jahresnettoeinkommen fällig.

In allen Bezirken Berlins sind gebrauchte Eigentumswohnungen in den vergangenen drei Jahren zum Teil deutlich teurer geworden. Gegenüber dem ersten Quartal 2015 lag die Preissteigerung auf ganz Berlin bezogen bei 12,1 Prozent pro Jahr.

Überdurchschnittliche Preisanstiege

In einigen Bezirken legten die Preise überdurchschnittlich zu: In Lichtenberg verteuerten sich die Wohnungen sogar um 21,5 Prozent pro Jahr.

Auch in Reinickendorf (plus 17,5 Prozent), Marzahn-Hellersdorf (plus 16,9 Prozent), Neukölln (plus 16,5 Prozent) und Tempelhof-Schöneberg (plus 16,2 Prozent) lagen die jährlichen Preissteigerungen weit über dem Durchschnitt.

Moderat stiegen die Preise in Spandau (plus 6,9 Prozent), Mitte (plus 7,4 Prozent) und Friedrichshain-Kreuzberg (plus 8,4 Prozent). Verhältnismäßig günstige Wohnungen können Berliner Käufer noch in Spandau finden.

Seite zwei: Wohnungspreise im ersten Quartal

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 09/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

PKV – Nachhaltige Geldanlage – Wohnen auf Zeit – Hitliste der Maklerpools

Ab dem 16. August im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Assekuranz 4.0: Wie der Sprung in die Zukunft gelingt

In zehn bis fünfzehn Jahren wird die Branche kaum wiederzuerkennen sein. Welche Änderungen und Herausforderungen auf die einzelnen Geschäftsbereiche jetzt zukommen.

Gastbeitrag von Dr. Holger Rommel, Adcubum AG und Vincent Wolff-Marting, Versicherungsforen Leipzig

mehr ...

Immobilien

Bauboom schließt Lücken auf dem Wohnungsmarkt nicht

Auf dem Bau in Deutschland herrscht Hochkonjunktur – trotzdem mangelt es an bezahlbarem Wohnraum in Ballungsräumen. Die aktuelle Entwicklung reicht nicht aus, um den Bedarf zu decken, konstatieren die Immobilienverbände und mahnen weitere Maßnahmen an.

mehr ...

Investmentfonds

Türkei-Krise: Nach 2008 haben sich Anleger viel Hornhaut zugelegt

Die Währung ist der Aktienkurs eines Landes. Angesichts des aktuellen dramatischen Verfalls der türkischen Lira haben wir es also mit einem “Mega-Aktiencrash” zu tun. Dabei war das Land früher ein wahrer Outperformer, ein Aktienstar. In seiner Amtszeit als Ministerpräsident ab 2002 hat ein gewisser Herr Erdogan eine marode türkische Volkswirtschaft mit harten Wirtschaftsreformen in eine blühende Landschaft verwandelt. Doch dann wiederholten sich die typischen Fehler von Schwellenländern. Die Halver-Kolumne

mehr ...

Berater

Neue Bestmarke von Fonds Finanz

Der Münchner Maklerpool Fonds Finanz meldet einen positiven Verlauf für das Geschäftsjahr 2017 mit erneut gestiegenem Umsatz.

mehr ...

Sachwertanlagen

Zweitmarkt-Börse forciert ihre Erstmarkt-Aktivität

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG hat ihre Website Erstmarkt.de einem Relaunch unterzogen und unternimmt einen Neustart mit zunächst fünf Fonds. Zielsetzung ist der Online-Vertrieb neuer Publikums-AIFs.

mehr ...

Recht

Umsatzsteuerkartell aufgeflogen – Betrug im größten Stil

Jahrelang wurde ermittelt. Nun wird ein Riesenerfolg im Kampf gegen Steuerhinterziehung vermeldet. Die Betrüger hatten es auf einen begehrten Rohstoff abgesehen. Der Schaden könnte mehrere 100 Millionen Euro betragen.

mehr ...