17. Juli 2018, 12:06
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EPX: Neue und bestehende Häuser verteuern sich parallel

Im Juni sind die durchschnittlichen Preise für private Wohnimmobilien in Deutschland in allen Segmenten angestiegen. Das zeigt der aktuelle Hauspreis-Index EPX von Europace. Das Bundesamt für Statistik vermeldet derweil Anstiege und Rückgänge bei der Erteilung von Baugenehmigungen.

EPX: Neue und bestehende Häuser verteuern sich parallel

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres wurden fast vier Prozent mehr Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt als im Vorjahreszeitraum.

Der auf Basis von monatlich über 35.000 Transaktionen erstellte EPX zeigt im bundesdeutschen Durchschnitt sowohl für Neubau- als auch Bestandshäuser einen moderaten Preisanstieg um 0,53 Prozent.

Bei Eigentumswohnungen war der Preisanstieg laut Europace mit 0,86 Prozent etwas stärker. Daraus ergebe sich für den EPX-Gesamtindex ein Plus von 0,64 Prozent. Im Vergleich zu Juni 2017 seien die Preise bei Bestandshäusern am kräftigsten gestiegen (plus 8,94 Prozent).

Neue Ein- und Zweifamilienhäuser haben binnen zwölf Monaten im bundesdeutschen Durchschnitt um 5,25 Prozent zugelegt, während sich Wohnungen um vergleichsweise moderate 3,89 Prozent verteuert haben. Für den EXP-Gesamtindex resultiere daraus ein Plus binnen Jahresfrist von 5,88 Prozent.

Angebot hält nicht mit Nachfrage mit

Das Bundesamt für Statistik habe gerade verkündet, dass in den ersten fünf Monaten dieses Jahres fast vier Prozent mehr Baugenehmigungen für Wohnungen (ohne Wohnheime) erteilt wurden als von Januar bis Mai 2017.

Dagegen habe es bei Ein- und Zweifamilienhäusern einen Rückgang um mehr als zwei Prozent gegeben. “Selbst wenn in allen Segmenten die Anzahl der Baugenehmigungen angestiegen wären, hinkt der Angebots-Markt dem Nachfragemarkt noch meilenweit hinterher”, erklärt Europace-Vorstand Stefan Kennerknecht.

“Somit werden wir auch künftig weiter leicht steigende Immobilienpreise sehen. Das Baukindergeld könnte da auf den insbesondere in Großstädten ohnehin schon angespannten Markt einen eher unerwünschten zusätzlichen Effekt haben.” (bm)

Foto: Shutterstock

 

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