28. Mai 2018, 13:59
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Europa: Gute Aussichten für Immobilienmärkte

Der Wirtschaftsaufschwung der letzten Jahre hat auch die Immobilienmärkte des europäischen Festlands positiv beeinflusst. Ob dieser Aufschwung anhält, untersucht Mark Callender vom Vermögensverwalter Schroders, in einer aktuellen Studie.

Europa: Gute Aussichten für Immobilienmärkte

Laut Schroders wird sich der Aufschwung von Mieten und Kapitalwerten an den europäischen Immobilienmärkten fortsetzen.

“In den vergangenen Jahren sorgte der wachsende Konjunkturoptimismus sowie ein Aufschwung bei Beschäftigung und Unternehmensgewinnen dafür, dass die Nachfrage nach Geschäftsflächen anzog”, so der Leiter des Immobilien-Research von Schroders.

So stehen derzeit in fast allen Großstädten Europas weniger Büros leer und die Mieten seien gestiegen. “Auf dem europäischen Festland kletterten die Mieten für Büroflächen in Spitzenlage im Jahr 2017 im Durchschnitt um sechs Prozent”, so der Experte.

Die entsprechenden Kapitalwerte seien im selben Zeitraum sogar um 15 Prozent angewachsen. Die Investorenstimmung habe sich verbessert, während die Immobilienrenditen sanken.

Wirtschaft der Eurozone hebt ab

Laut Schroders sind die Aussichten für einen Aufschwung bei Mieten und Kapitalwerten äußerst vielversprechend. So werde prognostiziert, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurozone 2018 und 2019 um zwei bis 2,5 Prozent wachsen werde.

Damit würde das BIP den höchsten Stand seit 2007 erreichen. “Das spiegelt unsere Überzeugung wider, dass die Wirtschaft der Eurozone die Abhebegeschwindigkeit erreicht hat und von einem gesunden Kreislauf aus höheren Investitionen, sinkender Arbeitslosigkeit und steigenden Verbraucherausgaben profitiert”, sagt Callender.

Zwar werde das stärkere Wachstum auch die Inflation ankurbeln, jedoch gehe Schroders davon aus, dass die Preissteigerungsrate in den nächsten Jahren bei 1,25 bis 1,5 Prozent jährlich niedrig bleiben werde.

Fallende Renditen seit Schuldenkrise

Infolgedessen werde die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinssätze bis zum Jahr 2019 nicht und auch danach nur allmählich erhöhen.

Der Fachmann beobachtet: “Manche Investoren sind besorgt, dass ein großer Teil der positiven Entwicklungen im Bereich Mietwachstum bereits in Immobilienerträgen eingepreist ist.”

Auf dem europäischen Festland seien die Renditen von Spitzenimmobilien seit der Schuldenkrise von 2010 bis 2013 um 1,5 Prozent gefallen und liegen in den meisten Großstädten nun unter dem vorherigen Tiefststand von 2007.

Seite zwei: EZB wird Leitzinsen erhöhen

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

DISQ: Die besten Kfz-Versicherer

Und es gibt erhebliche Preis-Leistungs-Unterschiede in der Kfz-Versicherung. Im Idealfall lassen sich bis zu 80 Prozent einsparen. Das zeigt das neue DISQ-Rating unter 27 Kfz-Versicherern, darunter 19 Filial- sowie acht Direktversicherer. Drei Einzeltarife erhielten ein „sehr gut“. Auf Platz eins kamen der Marktführer HUK-Coburg und  der Direktversicherer CosmosDirekt.

mehr ...

Immobilien

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Investmentfonds

Clartan Associés und Ethos bündeln Expertise in einem ESG-Fonds

Der unabhängige Vermögensverwalter Clartan Associés und die im Bereich der sozial-verantwortlichen Investitionen langjährig erfahrene Schweizer Ethos lancieren gemeinsam einen europäischen Nachhaltigkeitsfonds: den Clartan Ethos ESG Europe Small & Mid Cap.

mehr ...

Berater

Plansecur-Messe 2020 komplett digital

Die Finanzberatungsgruppe Plansecur lädt zu ihrer coronabedingt ersten virtuellen Finanzplanungsmesse ein. Auf der ausschließlich für geladene Berater und Partner geöffneten Online-Veranstaltung werden rund 400 Teilnehmer erwartet.

mehr ...

Sachwertanlagen

“Negative Zinsen auch im Immobilienbereich nicht mehr ausgeschlossen”

Die Perspektiven für den deutschen Wohnimmobilienmarkt sind günstig, auch wegen der weiter gesunkenen Zinsen. Dieses Bild zeichnete Prof. Dr. Michael Voigtländer, Leiter des Kompetenzfelds Finanzmärkte und Immobilienmärkte am Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) anlässlich einer Online-Konferenz der Project Unternehmensgruppe. 

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...