Büroimmobilien: Nutzer investieren in Immobilientechnologien

Innerhalb der nächsten drei Jahre wollen fast zwei Drittel (62 Prozent) aller Büronutzer ihr Investment in Immobilientechnologien erhöhen. Das geht aus dem aktuellen „EMEA Occupier Survey“ des Immobiliendienstleisters CBRE hervor.

Flexible Bürokonzepte wie Co-Working-Spaces werden von immer mehr Unternehmen genutzt.

Die Untersuchung richtete sich an mehr als 110 Unternehmen verschiedenster Branchen, insbesondere mit Hauptsitz in Europa oder Amerika. Die größte Gruppe der befragten Unternehmen stammt dabei aus dem Bank- und Finanzsektor (20 Prozent).

Laut CBRE beabsichtigen die befragten Unternehmen kurz- bis mittelfristig in neue Immobilientechnologien zu investieren, um das Nutzererlebnis zu verbessern und die Produktivität der Mitarbeiter zu steigern.

„Dieser Trend zeigt deutlich, dass die Unternehmen davon Abstand nehmen, Immobilientechnologien rein für operative Ziele wie das Energiemanagement einzusetzen“, sagt Oliver Küppers, Head of Advisory & Transaction Services/Occupier bei CBRE in Deutschland.

Nutzeransprüche verschieben sich

Unter anderem zählen Navigations-Apps, angeschlossene Sensoren, tragbare Computersysteme und Kontrollsysteme für das persönliche Umfeld zu den eingesetzten Technologien.

Weiterhin werden vermehrt Raum- oder Sitzplatzreservierungssysteme und -Sensoren eingesetzt, um die Raumkapazitäten effizienter nutzen zu können.

„In den vergangenen Jahren haben wir eine drastische Verschiebung der Nutzeransprüche an Büroimmobilien mit wachsendem Fokus auf Mitarbeitermotivation, Produktivität und Wellness erlebt“, gibt Küppers zu verstehen.

Neue Anforderungen für Immobilienmanagement

Martina Williams, Head of Client Solutions bei CBRE EMEA erklärt: „Der optimale Arbeitsplatz von morgen wird am besten durch Technologieplattformen ermöglicht, welche die unterschiedlichen Funktionen eines personalisierten Arbeitsplatzes verbinden.“

Die aus der Befragung hervorgehende, geplante Erhöhung der Investition in die Immobilientechnologie werde diesen Prozess nur noch beschleunigen.

Durch diese Veränderungen sieht sich das Immobilienmanagement mit neuen Anforderungen konfrontiert, was mit besseren Dienstleistungen und einem neuen Selbstverständnis der Nutzer als Konsumenten einhergehen werde.

Seite zwei: Flexible Flächen als Schlüsselelement

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