19. Dezember 2018, 11:43
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Grundsteuer: IVD warnt vor Aufhebung der Umlagefähigkeit

Verschiedenen Medienberichten zufolge denken die SPD-Fraktionsvorsitzenden aus Bund und Ländern über eine Streichung der Umlagefähigkeit der Grundsteuer nach. Vor diesem Vorhaben warnt der Immobilienverband IVD ausdrücklich.

Grundsteuer: IVD warnt vor Aufhebung der Umlagefähigkeit

Auch die dem Vorstoß zu Grunde liegende wertbasierte Form der Grundsteuer wird vom IVD abgelehnt.

“Eine Abschaffung der Umlagefähigkeit der Grundsteuer würde die Rentabilität vieler Immobilieninvestitionen in Frage stellen”, sagt Jürgen Michael Schick, Präsident des IVD.

Die Folge wären geringere Investitionen in energetische Modernisierungen und den Neubau. Darunter würden letztendlich die Mieter und Wohnungssuchenden leiden.

Belastung könnte erheblich steigen

Schick erklärt weiter: “Ohne Umlagefähigkeit müssten Vermieter die Grundsteuer aus der Nettomiete bestreiten. Eine ausgleichende Anhebung der Mieten wäre nur bei Neuvermietungen möglich.”

Dieser Weg sei jedoch aufgrund der Mietpreisbremse in vielen Gebieten nicht gangbar. Außerdem ist ihm zufolge zu befürchten, dass die Belastung durch die Grundsteuer erheblich steigen wird.

“Denn wenn die Gemeinden auf die Mieter keine Rücksicht mehr nehmen müssen, können sie ihre Hebesätze ohne Hemmungen erhöhen. Ähnliches erleben wir seit 2006 bei der Grunderwerbsteuer.”

Seite zwei: Zeitpunkt der Diskussion kein Zufall

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Unwetterschäden an Autos und Häusern bisher bei 1,3 Milliarden Euro

Unwetter haben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres Versicherungsschäden in Höhe von 1,3 Milliarden Euro an Wohnhäusern und Fahrzeugen angerichtet. “Gerade in Süddeutschland hatten Hagelkörner für viele Blechbeulen und Glasbruch gesorgt”, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Montag mit.

mehr ...

Immobilien

Kriminelle nutzen Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Berlin für schweren Betrug

Angesichts einer neuen Betrugsmasche warnt der Mieterbund in der rbb-Sendung SUPER.MARKT davor, Kautionen oder Abstandszahlungen bereits vor Beginn des Mietverhältnisses zu leisten. Beides “zahlt man immer erst beim Einzug. Bloß keine Vorkasse akzeptieren”, betont Reiner Wild vom Berliner Mieterverein gegenüber dem Verbrauchermagazin des rbb.

mehr ...

Investmentfonds

NordLB: Finanzspritze verzögert sich – Umsetzung erst im 4. Quartal

Die Rettung der angeschlagenen Norddeutschen Landesbank (NordLB) mit einer vereinbarten Milliarden-Finanzspritze verzögert sich. Wie das Institut am Donnerstagabend in Hannover mitteilte, kann die bisher für das 3. Quartal geplante Umsetzung der Kapitalmaßnahmen erst im 4. Quartal dieses Jahres erfolgen.

mehr ...

Berater

Studie zur IAA: Deutsche Twitter-Nutzer sind echte Autofans

Immer öfter beginnt die Suche nach einem fahrbaren Untersatz nicht im Autohaus, sondern auf Twitter. Hier tummeln sich Deutschlands Autofans, um sich über die neuesten Modelle zu informieren und auszutauschen. Zur Verdeutlichung: 62 Prozent der deutschen Twitter-Nutzer wollen stets über alle News der Autobranche auf dem Laufenden bleiben.

mehr ...

Sachwertanlagen

Speziell für Stiftungen und institutionelle Anleger: Vollregulierter Zweitmarktfonds mit günstigem Risikoprofil

Die Bremer Kapitalverwaltungsgesellschaft HTB Fondshaus bringt nach einer Reihe von Publikums-AIF erstmals einen Spezial-AIF für Stiftungen und institutionelle Anleger heraus. Neben sogenannten semiprofessionellen Anlegern können sich auch institutionelle Investoren ab einer Summe von 200.000 Euro am Spezial-AIF beteiligen.

mehr ...

Recht

4,9 Millionen Ermittlungsverfahren: Jedes Dritte betraf 2018 Vermögens- und Eigentumsdelikte

Im Jahr 2018 schlossen die Staatsanwaltschaften in Deutschland 4,9 Millionen Ermittlungsverfahren in Strafsachen ab. Das waren rund 81 000 beziehungsweise 1,7 % mehr als 2017. Die Ermittlungsverfahren wurden überwiegend von Polizeidienststellen an die Staatsanwaltschaften übergeben (81,6 %), teilt das Statistische Bundesamt mit.

mehr ...