Anzeige
24. Mai 2018, 14:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilienbranche: Mehrheit unzufrieden mit Datenmanagement

Etwa drei Viertel der Geschäftsführung aller deutschen Immobilienunternehmen sind nicht zufrieden mit Struktur und Aufbereitung ihrer Daten. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Proptechs Architrave und des Beratungsunternehmens Rueckerconsult hervor.

Immobilienbranche: Mehrheit unzufrieden mit Datenmanagement

Wie die Umfrage zeigt, gibt es noch großen Optimierungsbedarf beim Datenmanagement der Immobilienbranche.

Gehe es um die Qualität der Datenaufbereitung bei Dienstleistern der Branche, zeigen sich derzeit 87 Prozent unzufrieden. Für ihre Untersuchung befragten die Experten von Architrave und Rueckerconsult rund 110 Entscheidungsträger aus der Immobilienwirtschaft.

Als eine wesentliche Lösung dieses Defizits identifiziere die Mehrheit der Teilnehmer Technologien der Künstlichen Intelligenz, mit denen Dokumente automatisch eingelesen und kategorisiert werden können.

Investitionen zahlen sich aus

“Die Umfrage zeigt deutlich, dass es beim Datenmanagement der Immobilienbranche noch erheblichen Optimierungsbedarf gibt”, kommentiert Maurice Grassau, CEO und Gründer von Architrave.

“Zugleich sind die verantwortlichen Akteure sensibilisiert für bestehende technische Lösungen. Investitionen ins Datenmanagement zahlen sich umgehend aus: mit höherer Zufriedenheit und damit auch gestiegener Produktivität unter den Mitarbeitern.”

Mehr als die Hälfte (52 Prozent) aller Befragten habe angegeben, in den kommenden zwölf Monaten aktiv in ihr Datenmanagement investieren zu wollen. Dabei sei die automatische Dokumentensortierung ein zentrales Anliegen für etwa 60 Prozent.

Portfoliomanagement noch unterrepräsentiert

“Mit Technologien der Künstlichen Intelligenz können schon heute Dokumente eingelesen, ausgewertet und automatisch kategorisiert werden. Hierbei ergibt sich erhebliches Potenzial zu effizienteren Prozessen im Immobilienmanagement”, ergänzt Grassau.

Besonders bei Transaktionen verwenden die Nutzer schon heute digitale Datenräume, wie 76 Prozent der Befragten laut Architrave angaben. Das Portfoliomanagement sei hingegen noch unterrepräsentiert, da es aktuell nur bei 39 Prozent über einen Datenraum abgewickelt werde.

Grundsätzlich sei die Datenmenge in den Unternehmen weiterhin hoch: 63 Prozent erhalten täglich mehr als 20 geschäftliche E-Mails. Ganze 72 Prozent bearbeiten zehn und mehr Dokumente pro Tag, während es bei zehn Prozent täglich über 40 Dokumente seien. (bm)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Immobilienbranche:

Regierung verspricht Bauindustrie Entlastungen 

Baubranche: Konjunktur im März wieder stärker

Michael Sonne ist neuer CIO der Planethome Group

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset – Kfz-Policen – Immobilieninvestments – Ruhestandsplanung

Ab dem 13. September im Handel.

Jubiläumsheft

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Zukunft der Versicherungsbranche + Unangenehme Wahrheiten: Vermittlerzahlen täuschen

Versicherungen

Durchbruch: Elektronische Patientenakte kommt

Ein Drittel der Deutschen (34 Prozent) gehen zwischen drei und zehn Mal im Jahr zum Facharzt. Noch mehr Bürger (44 Prozent) gehen ebenso oft zum Hausarzt. Bislang werden die Daten kaum zentral verwaltet und gemeinsam genutzt. Nun haben sich Krankenkassen und Ärzte scheinbar mit dem Gesundheitsministerium auf ein Grundkonzept für die elektronische Patientenakte geeinigt.

 

mehr ...

Immobilien

Kaufen, wenn andere verkaufen

Der Zweitmarkt-Publikumsfonds der BVT nutzt die Investitionsvorteile am Zweitmarkt für geschlossene Immobilienbeteiligungen und investiert breit gestreut über verschiedene Initiatoren, Objektstandorte, Nutzungsarten, Mieter und Laufzeiten.

mehr ...

Investmentfonds

Sieben Anlagestrategien für den Spätzyklus

Die USA erleben ihre zweitlängste wirtschaftliche Expansion, die bereits zehn Jahre andauert. Und auch wenn derzeit kein Ende in Sicht ist, stellt sich die Frage, wie lange dieser noch anhalten wird. Laut Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management, spricht vieles dafür, dass sich die US-Konjunktur im Spätzyklus befindet. Er nennt sieben Strategien, mit denen Anleger ihre Portfolios defensiver Ausrichten können.

mehr ...

Berater

Neue Verordnung für Versicherungsvermittlung: Was sich noch ändert

Es ist fast geschafft: Die neue Versicherungsvermittlungsverordnung (VersVermV) wird in absehbarer Zeit in einer an die IDD angepassten Form verabschiedet. Die neue VersVermV wird dann länger und in vielen Punkten detaillierter sein – im Vergleich zur aktuell geltenden Version. Durch den aktuellen Entwurf ergeben sich zahlreiche Änderungen. Die wichtigsten Neuerungen der “VersVermV-neu” (Teil 2)

mehr ...

Sachwertanlagen

Falschberatung: Sparkasse muss zahlen

Mangelhafte Beratung kann den Berater teuer zu stehen kommen. Das erfährt eine oberpfälzische Sparkasse gerade am eigenen Leib, wie ein aktuelles Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth zeigt.

mehr ...

Recht

Mietwohnung: Muss ich renovieren oder nicht?

In deutschen Großstädten ist preiswerter Wohnraum knapp. Und gerade Studenten sind nicht allzu wählerisch. Früher oder später steht aber die Frage an: Muss ich renovieren? Und wer zahlt eigentlich für Reparaturen?
 Der Bundesgerichtshof hat kürzlich ein Grundsatzurteil gefällt, das die Rechte von Mietern weiter stärkt. Was dahinter steckt, verrät Rechtsanwalt und Arag-Rechtsexperte Tobias Klingelhöfer.

mehr ...