Anzeige
2. März 2018, 14:25
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilienkonzern Alstria Office erwartet Umsatz- und Gewinnrückgang

Der Immobilienkonzern Alstria Office hat im vergangenen Jahr trotz rückläufiger Umsätze sein operatives Ergebnis dank geringerer Finanzierungskosten fast stabil gehalten.

Immobilienkonzern Alstria Office erwartet Umsatz- und Gewinnrückgang

Alstria ordnet sein Portfolio schon länger neu und trennt sich von strategisch nicht passenden Liegenschaften.

Der Immobilienkonzern Alstria Office hat im vergangenen Jahr trotz rückläufiger Umsätze sein operatives Ergebnis dank geringerer Finanzierungskosten fast stabil gehalten.

Für das laufende Jahr rechnet Alstria allerdings mit weiteren Rückgängen bei Umsatz und operativem Ergebnis, wie der Konzern am späten Donnerstagabend in Hamburg mitteilte.

Der Umsatz soll 187 Millionen Euro erreichen, für das operative Ergebnis (FFO) nach Minderheitsanteilen (FFO) peilt das Management 110 Millionen Euro an. Alstria begründete dies erneut unter anderem mit Immobilienverkäufen im Jahr 2017.

Portfolio kann durch gezielte Zukäufe wachsen

Die Aktie gab im Mittagshandel in einem insgesamt sehr schwachen Marktumfeld um mehr als zwei Prozent auf 11,80 Euro nach. Seit Jahresanfang hat das Immobilien-Papier nach einem zwischenzeitlichen Hoch von 13,38 Euro Ende Januar mehr als sieben Prozent verloren.

Mieteinnahmen und operatives Ergebnis FFO hätten seine Erwartungen erfüllt, aber etwas über den Zielen des Unternehmens und Analysten-Konsens gelegen, schrieb Andreas Pläsier von Warburg Research.

Den Ausblick für das laufende Jahr hält hingegen Analyst Kai Klose von der Berenberg Bank für konservativ, denn das Alstria-Portfolio könne durch gezielte Zukäufe wachsen. Auch Thomas Rothaeusler vom Analysehaus Jefferies sieht Aufwärtsmöglichkeiten aufgrund einer besseren operativen Entwicklung.

Fokus auf große Standorte Deutschlands

2017 sanken die Umsätze im Jahresvergleich um 4,4 Prozent auf 193,7 Millionen Euro. Der Rückgang resultiere aus dem Verkauf von Immobilien in früheren Geschäftsjahren.

Alstria ordnet sein Portfolio schon länger neu und trennt sich von strategisch nicht passenden Liegenschaften. Das Unternehmen will sich auf Büroimmobilien in den großen deutschen Zentren konzentrieren.

Das operative Ergebnis (FFO) nach Minderheitsanteilen sank im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent auf 113,8 Millionen Euro. Bei der Marge erreichte Alstria auch dank der gesunkenen Finanzierungskosten einen Rekordwert.

Bewertungsgewinne des Immobilienportfolios sorgten beim Nettoergebnis für einen Sprung um gut zwei Drittel auf 297 Millionen Euro. Die Aktionäre sollen mit 0,52 Euro je Aktie eine stabile Dividende erhalten. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Immobilien-AGs:

Vonovia: Übernahme von Buwog-Aktien gestartet

IPO: Instone Real Estate schleppt sich an die Börse

TAG Immobilien AG lässt Aktionäre an Gewinnsprung teilhaben

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 08/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Emerging Markets – Altersvorsorge – Bausparen – Recruiting

Ab dem 20. Juli im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Digitalisierung: “Versicherer müssen kulturelle Hürden überwinden”

Möchten Versicherer an Schlagkraft gewinnen, müssen sie die digitale Transformation deutlich konsequenter angehen und vor allem die Managementkapazitäten zielgerichtet einsetzen. Denn bisher hat nur jede zweite Versicherung eine Digitalisierungsstrategie entwickelt.

Gastbeitrag von Stefan Geipel, zeb

mehr ...

Immobilien

Wohneigentum: Preise im Norden und Osten steigen weiter

Im zweiten Quartal 2018 haben die Immobilienpreise in Hamburg, Hannover, Berlin und Dresden angezogen – wenn auch mit unterschiedlicher Dynamik. Welche Besonderheiten sich daraus für die Finanzierung ergeben, erklärt Frank Lösche, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Hamburg.

mehr ...

Investmentfonds

Trump kritisiert Zinspolitik der US-Notenbank

Der US-Präsident sagt mitunter Dinge, die er besser für sich behalten sollte. Diesmal rüffelt er die unabhängige Notenbank Fed, weil diese die Leitzinsen erhöht hat. Seine Sprecherin muss es wieder richten.

mehr ...

Berater

Grundfähigkeiten: Essenziell und schützenswert

Für die meisten von uns ist der Beruf nicht nur die Basis des Lebensunterhalts, sondern auch ein wichtiger Pfeiler der Identität. Kein Wunder also, dass die Absicherung der Arbeitskraft eine höchst individuelle Angelegenheit ist und deshalb von so gut wie allen Experten empfohlen wird.

Die Wald-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

DFV kauft Hotel für weiteren Publikumsfonds

Die DFV Deutsche Fondsvermögen GmbH, eine Tochtergesellschaft der Immac Holding, hat das Rilano Hotel in Oberursel erworben. Es soll Objekt eines weiteren alternativen Investmentfonds (AIF) werden.

mehr ...

Recht

Unerlaubte Geschäfte: Zieht Olaf Scholz die Zügel an?

Die Anzahl der Verfügungen der Finanzaufsicht BaFin wegen unerlaubter Geschäfte hat in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Die Gesamtzahl des Jahres 2017 wurde bereits überschritten.

mehr ...