IPO: Instone Real Estate schleppt sich an die Börse

Der deutsche Wohnimmobilien Entwickler Instone Real Estate hat den zu Anfang des Jahres angekündigten Börsengang vollzogen. Dabei konnten jedoch weniger Wertpapiere als geplant veräußert werden.

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Kruno Crepulja, CEO von Instone Real Estate.

Der Immobilienspezialist Instone Real Estate Group hat es gerade so an die Börse geschafft. Der Preis für insgesamt 19,9 Millionen Aktien sei auf 21,50 Euro festgelegt worden, teilte das Unternehmen am späten Dienstagabend mit.

Die Preisspanne hatte bei 21,50 bis 25,50 Euro je Anteilschein gelegen. Zudem war ursprünglich der Verkauf von 23,4 Millionen Papieren vorgesehen gewesen.

Geld für neue Wohnprojekte

Während alle neuen Aktien platziert wurden, veräußerten die Alteigentümer weniger Papiere als geplant. Dem Unternehmen fließen unter Berücksichtigung eines zurückzuzahlenden Gesellschafterdarlehens dennoch nur etwa ein Viertel des Gesamtemissionsvolumen von 428 Millionen Euro zu. Mit dem Geld will Instone vor allem neue Wohnprojekte erwerben und entwickeln.

Zum Platzierungspreis liegt die Marktkapitalisierung den Angaben zufolge zu Handelsbeginn bei 795 Millionen Euro. Den Streubesitz bezifferte das Unternehmen mit knapp 54 Prozent.

Der erste Handelstag im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse ist für diesen Donnerstag vorgesehen. (dpa-AFX)

Foto: Tino Pohlmann

 

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