11. Mai 2018, 14:26
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilienpreisindex: Deutscher Markt bleibt dynamisch

Im ersten Quartal 2018 konnte der deutsche Immobilienmarkt erneut mit hoher Dynamik punkten. Das zeigt auch der auf Basis echter Transaktionsdaten ermittelte Immobilienpreisindex des Verbands Deutscher Pfandbriefbanken (vdp).

Immobilienpreisindex: Deutscher Markt bleibt dynamisch

Der Immobilienpreisindex verzeichnete die höchste Wachstumsrate seit Beginn der Betrachtung im Jahr 2003.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg der Index um 8,8 Prozent, während sich die Preise für Wohnimmobilien um 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöhten.

Getragen werde dieser Preisanstieg besonders durch das Segment Mehrfamilienhäuser (plus 10,9 Prozent). Selbst genutztes Wohneigentum habe sich um 7,4 Prozent verteuert.

Top-Städte verteuern sich stark

“Die Ankurbelung der Neubautätigkeit scheint die Marktsituation bei Eigentumswohnungen aber erstmals etwas zu entspannen”, sagt Jens Tolckmitt, Hauptgeschäftsführer der Verbands deutscher Pfandbriefbanken.

In den Top-Sieben-Städten Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main und Stuttgart mussten Immobilienkäufer laut vdp im ersten Quartal 13,7 Prozent mehr investieren als noch zu Jahresbeginn 2017 und damit erwartungsgemäß mehr als am Gesamtmarkt.

Bei Gewerbeimmobilien habe der Anstieg 7,4 Prozent betragen, wobei sich erneut insbesondere Büroimmobilien (plus 9,7 Prozent) verteuerten.

Abschwächung des Preisanstiegs erwartet

Die Entwicklung werde angetrieben durch eine weiterhin stabile Wirtschaftslage, das anhaltend niedrige Zinsniveau sowie intakte Nutzermärkte, also eine hohe Nachfrage nach Wohnungen und Gewerbeflächen bei gleichzeitig geringem Angebot.

In der Konsequenz führt dies vdp zufolge zu weiterhin steigenden Mieten, verglichen mit den Kaufpreisen allerdings mit deutlich geringerer Dynamik und nicht in allen Segmenten gleichermaßen.

“Die zu erwartende Abschwächung der Preisentwicklung lässt noch auf sich warten”, so Tolckmitt. “Perspektivisch gehen wir aber nach wie vor davon aus, dass sich der Preisstieg am deutschen Wohnungsmarkt sowohl bundesweit als auch in den Metropolregionen verlangsamen wird.” (bm)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Wohnimmobilien:

Eigentumswohnungen: Berlin bleibt teuer

Wohnimmobilien: Hochhäuser liegen im Trend

Wohnpolitik: Ergebnisse der Groko-Klausurtagung

Ihre Meinung



 

Versicherungen

E-Scooter: Viele Kopfverletzungen nach Unfällen

E-Tretroller gelten als Sinnbild für neue urbane Mobilität. Doch aktuelle Daten aus den USA zeigen: Wer mit einem E-Scooter unterwegs ist, riskiert ernsthafte Verletzungen, vor allem am Kopf.

mehr ...

Immobilien

Baubeginne in den USA auf dem höchsten Stand seit 13 Jahren

Die Zahl der Wohnungsbaubeginne in den USA ist im Dezember deutlich stärker als erwartet gestiegen. Diese legten im Monatsvergleich um 16,9 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Dies ist der stärkste Anstieg seit Oktober 2016. Analysten hatten im Mittel lediglich mit einem Anstieg um 1,1 Prozent gerechnet.

mehr ...

Investmentfonds

Barrick Gold: Produktion übertrifft Erwartungen

Der kanadische Goldproduzent Barrick Gold hat die vorläufigen Produktionszahlen für sein viertes Quartal gemeldet. Dabei konnte der Konzern, ehemals der größte Goldproduzent der Welt, die Erwartungen der Analysten übertreffen.

mehr ...

Berater

Börsen-Rekord: Google-Mutter Alphabet knackt Billionen-Marke

Googles Mutterkonzern Alphabet ist an der Börse erstmals mehr als eine Billion Dollar wert. Der Internet-Gigant knackte die magische Marke und schaffte als viertes US-Unternehmen eine dreizehnstellige Marktkapitalisierung.

mehr ...

Sachwertanlagen

Habona erreicht Vollinvestition des Einzelhandelsfonds 06

Der Frankfurter Fondsinitiator und Asset Manager Habona Invest hat für seinen Einzelhandelsfonds 06 zum Jahresende 2019 sechs weitere Nahversorgungsimmobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 44 Millionen Euro und einer Gesamtmietfläche von circa 19.500 Quadratmetern erworben.

 

mehr ...

Recht

IVD: Berliner Mietendeckel stoppen

Die Zahl von Baugenehmigungen in Berlin ist drastisch gesunken. Für den IVD Bundesverband ein deutliches Zeichen und eine Folge des kürzlich installierten Mietendeckels.

mehr ...