Anzeige
22. Januar 2018, 12:39
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Neubauten: Berlin und Frankfurt deutlich teurer

Project Research hat in seiner quartalsweise erhobenen Studie “Wohnungsmarktanalyse Neubauwohnungen in ausgewählten Metropolregionen Q4/2017” ermittelt, dass die Preise für Neubaueigentumswohnungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum erneut am stärksten in der Metropolregion Berlin sowie in der Metropolregion Frankfurt gestiegen sind.

Berlin-Shutterstock in Neubauten: Berlin und Frankfurt deutlich teurer

Der Berliner Wohnungsmarkt registriert erhebliche Preisaufschläge.

Wie schon in der Auswertung zum dritten Quartal nehmen Berlin und Frankfurt auch im vierten Quartal 2017 die Spitzenplätze ein, was die Teuerungsraten von Neubaueigentumswohnungen im Vorjahresvergleich angeht. Im Ranking der höchsten Angebotspreise hat Berlin seine bislang führende Position mit 19.243 Euro pro Quadratmeter an Hamburg abgegeben, das erstmalig die 20.000er Marke gesprengt hat und aktuell bei 21.060 Euro rangiert. München kommt auf den dritten Platz mit einem maximal angebotenen Quadratmeterpreis von 18.397 Euro. Bei der Verkaufspreissteigerung in der Bayerischen Landeshauptstadt einschließlich Münchener Umland ist ein Preisanstieg von 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr ermittelt worden. Damit liegt München direkt hinter Berlin und Frankfurt.

Ausgeweitete Betrachtungsradien in Hamburg, Düsseldorf und Köln

Auch in den Metropolregionen Nürnberg (plus 4,6 Prozent) und Wien (plus 3,9 Prozent) sind die Preise für Neubaueigentumswohnungen weiter angestiegen. Die scheinbaren Preisrückgänge in den Metropolregionen Hamburg, Düsseldorf und Köln resultieren aus einer Ausweitung der Betrachtungsradien im Jahr 2017 und stellen daher keinen validen Wert dar. “Tatsächlich sind die Preise für Neubaueigentumswohnungen zufolge sogar gestiegen, wenn man anstelle der Metropolregion ausschließlich das jeweilige Stadtgebiet zugrunde legt”, erläutert Dr. Matthias Schindler, Vorstand der Project Real Estate AG.

Köln mit deutlichem Preissprung

Den Research-Daten des Kapitalanlage– und Immobilienspezialisten zufolge ergibt sich damit für das Stadtgebiet Hamburg eine Preissteigerung von 3,7 Prozent. Düsseldorf (plus 6,2 Prozent) und Köln (plus 8,7 Prozent) weisen noch deutlichere Zuwächse auf. Analysiert wurde von Project Research ausschließlich frei finanzierter Geschosswohnungsneubau für Eigentumswohnungen. (fm)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Wintereinbruch: Diese Pflichten haben Eigentümer und Mieter

Der Winter ganz Deutschland im Griff: Selbst in schneearmen Regionen und Städten wie Köln bleibt die weiße Pracht auf Straßen und Gehsteigen liegen. Die Winterlandschaft bringt Verpflichtungen für Hauseigentümer oder Mieter mit sich – zum Beispiel die gesetzliche Pflicht zum Schneeräumen. Auch versicherungstechnisch ist das Räumen und Streuen des Gehwegs relevant.

mehr ...

Immobilien

Zwölf Städte vereinen 30 Prozent des Gewerbeimmobilienumsatzes

London ist 2018 der Top-Performer für globale gewerbliche Immobilien-Investitionen. Investoren bevorzugen weiterhin Städte, mit denen sie vertraut sind und die über gut etablierte Investment-Märkte und hohe Transparenz verfügen. Dazu gehören mit Frankfurt, Berlin, Hamburg und München vier deutsche Städte.

mehr ...

Investmentfonds

Tim Bröning: Worte statt Taten

Viele Menschen starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr. Sie möchten häufiger ins Fitnessstudio gehen, weniger Süßigkeiten essen und sich generell einen gesünderen Lebenswandel zulegen.

Die Bröning-Kolumne

mehr ...

Berater

Hat die Finanzbranche #MeToo verschlafen?

Auf Branchenmessen begegnet man auch in Zeiten der “Me-too”-Debatte noch immer vielen Hostessen. “Nett aussehen, während die Männer Geschäfte machen: Der Beruf der Hostess ist so aus der Zeit gefallen wie kaum ein anderer”, schrieb kürzlich die “Süddeutsche Zeitung”. Hat die Branche eine wichtige gesellschaftliche Entwicklung verschlafen?

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB steigert das Platzierungsvolumen kräftig

Die auf Private-Equity-Konzepte für Privatanleger spezialisierte RWB Group hat im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 76 Millionen Euro platziert und damit ein Umsatzplus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht (2017: etwa 59 Millionen Euro).

mehr ...

Recht

Kartellwächter: Mastercard muss Millionenstrafe zahlen

Der Kreditkartenanbieter Mastercard muss wegen Verstößen gegen EU-Kartellvorschriften 570 Millionen Euro bezahlen. Das teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Auf den US-Konzern könnten zudem Schadenersatzklagen zukommen.

mehr ...