Smart Home: Auch die Generation 50plus profitiert

Das Licht per Sprachbefehl einschalten, Jalousien mit der Fernbedienung hochfahren oder auf einem Display sehen, wer an der Tür klingelt und diese per Knopfdruck öffnen – die Smart-Home-Technologie kann besonders für Menschen in fortgeschrittenem Alter mit Bewegungseinschränkungen eine große Erleichterung bedeuten.

Neue Assistenzsysteme erleichtern den Wohnalltag.

Die intelligenten Hilfssysteme werden unter dem Fachbegriff „Ambient Assisted Living“ (altersgerechte Assistenzsysteme für ein selbstbestimmtes Leben), kurz AAL, zusammengefasst. AAL ist auch für weniger technikaffine Senioren ausgelegt und intuitiv bedienbar. Wird eine Wohnung saniert oder barrierefrei umgestaltet, sollten die neuen Assistenzsysteme am besten gleich mit integriert werden. Lösungen, die alle Smart-Home-Komponenten vereinen, sorgen für mehr Überblick und Bedienfreundlichkeit. „Bei altersgerechten Modernisierungen sollte man sich für ein Komplettpaket entscheiden, das über eine zentrale Steuerung aller verknüpften Elemente verfügt“, so Andreas Menkens von der BHW Bausparkasse. „Dann können je nach Bedarf später weitere Geräte hinzugefügt werden.“

Ein Assistent für alle Fälle

Die Palette der Möglichkeiten reicht von Herdplatten, die sich selbst abschalten, über höhenverstellbare Waschbecken bis hin zu Spezialteppichen für Sturzerkennung. Die Kosten sind je nach Umfang fünfstellig. Gut zu wissen: Umfangreiche Modernisierungen für Barrierefreiheit werden von der KfW bezuschusst. Start-Pakete mit Sensoren und Hausnotruf sind schon für 150 bis 450 Euro erhältlich. (fm)

Foto: WeberHaus/BHW Bausparkasse 

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