19. Oktober 2018, 14:34
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Trendwende oder nur ein Ausreißer? Darlehenshöhe wieder rückläufig

Die Nachfrage nach Baufinanzierungen ist anhaltend hoch. Nach den Ergebnissen des Dr. Klein Trendindikators ist die durchschnittliche Kredithöhe im Monat September leicht gesunken. Die Standardrate für ein Darlehen erreichte den niedrigsten Wert seit März 2017. Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG, kommentiert die Ergebnisse.

Haus-eigenheim-geld-taschenrechner-shutt 609053588-Kopie in Trendwende oder nur ein Ausreißer? Darlehenshöhe wieder rückläufig

Die Baufinanzierungszinsen in Deutschland liegen nach wie vor auf niedrigem Niveau.

Im September profitieren Kreditnehmer erneut von besonders günstigen Zinskonditionen. Die Standardrate sinkt mit 454 Euro auf den tiefsten Stand seit März 2017. Diese durchschnittliche monatliche Rate wird für einen Kredit in Höhe von 150.000 Euro mit zwei Prozent Tilgung und 80 Prozent Beleihungsauslauf errechnet. Ihren absoluten Tiefpunkt von 419 Euro erreichte sie im Oktober 2016.

Eine weitere positive Entwicklung für Hauskäufer und Bauherren: Sie benötigten für die Finanzierung ihrer Immobilie im September ein geringeres Darlehen als noch im Vormonat. Nach dem Rekordhoch von 230.000 Euro im August beträgt die durchschnittliche Darlehenshöhe aktuell 228.000 Euro und sinkt damit zumindest leicht. Bereits seit Juni 2016 bewegt sich die Kredithöhe durchgängig oberhalb der 200.000-Euro-Marke: eine Folge der steigenden Immobilienpreise.

Grundsolide Baufinanzierungen: Tilgungssatz steigt, Beleihungsauslauf sinkt

Auch der Blick auf die durchschnittliche Tilgung und den Beleihungsauslauf zeigen eine positive Entwicklung: Der Tilgungssatz steigt auf 2,8 Prozent. Gleichzeitig sinkt der Beleihungsauslauf, also der Anteil des Immobilienwertes, der durch einen Kredit und nicht durch eigene Mittel finanziert wird.

Beides zusammen spricht für sehr solide Finanzierungen, denn: Je höher die Tilgung, desto schneller zahlen Kreditnehmer ihr Darlehen zurück. Und: Je niedriger der Beleihungsauslauf, desto mehr Eigenkapital bringen die Bauherren und Käufer im Schnitt in ihre Finanzierung ein.

Seite 2: Forward-Darlehen derzeit weniger gefragt

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Nachfolgeplanung: Die Hoffnung ruht zu Unrecht auf dem Mitbewerber

Ein Drittel der Maklerbetriebe ist im Hinblick auf die eigene Altersversorgung auf den Verkauf des Betriebes angewiesen. Dessen ungeachtet haben 48 Prozent der Befragten noch keine Nachfolgeregelung geplant oder getroffen. Dies ist zentrales Ergebnis einer Studie zum Thema Unternehmensnachfolge in Maklerbetrieben, die die Versicherungsforen Leipzig gemeinsam mit den Maklerforen Leipzig und der Berufsakademie Dresden durchgeführt haben.

mehr ...

Immobilien

Warum der Mietendeckel Mietern nicht hilft

Der Berliner Senat will den sogenannten Mietendeckel einführen, die Bestandsmieten also für fünf Jahre einfrieren. Es soll eine Antwort auf die kräftigen Mietpreissteigerungen der vergangenen Jahre sein, die vielen Berlinern zu schaffen machen – 84 % der Berliner Haushalte leben zur Miete. Ein Kommentar von Nedeljko Prodanovic, Geschäftsführer Stonehedge, zum Mietdeckel

mehr ...

Investmentfonds

Doppelschlag von Fed und EZB

Auf der Pressekonferenz der US-Notenbank am vergangenen Mittwoch war die Ansage von Jerome Powell eindeutig: Sollte der Handelskrieg weiter schwelen und somit auch das Erreichen des Inflationsziels gefährden, stehe die Fed Gewehr bei Fuß, um die Zinsen erstmals seit 2008 zu senken. Noch deutlicher war die Kunde, welche die sogenannten Dots verbreiteten. Ein Kommentar von Felix Herrmann, Kapitalmarktstratege bei Blackrock.

mehr ...

Berater

Banken schöpfen digitales Potential nicht aus

Capco, Management- und Technologieberatung mit Fokus auf die Finanzdienstleistungsbranche, veröffentlicht eine neue Studie zum Stand der Digitalisierung im Kreditgeschäft von Banken. Befragt wurden Kunden und Führungskräfte von mehr als 100 Kreditinstituten zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen über den Stand der Digitalisierung im Kreditgeschäft. Das Zeugnis für die Banken fällt dabei ernüchternd aus.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R: Sehr positive Resonanz der Gläubiger auf den Vergleichsvorschlag der Insolvenzverwalter

Die Gläubiger in den Insolvenzverfahren der deutschen P&R Gesellschaften haben sehr positiv auf den Vergleichsvorschlag der Insolvenzverwalter reagiert. Bislang haben schon über 95 Prozent der Gläubiger bzw. deren anwaltliche Vertreter ihre Zustimmung zum Vergleich über die Forderungsfeststellung erklärt. Insgesamt wurden in den vier Insolvenzverfahren über 80.000 Schreiben an rund 54.000 Gläubiger verschickt.

mehr ...

Recht

Versicherungspolicen: Wo es Steuern zurückgibt

In diesem Jahr verlängert sich erstmalig die Frist zur Abgabe der Steuererklärung auf den 31. Juli. Besonders Steuererklärungs-Muffel wird die zwei-monatige Fristverlängerung freuen. Dabei kann man mit den richtigen Tipps und Kniffen durchaus eine ganze Menge der gezahlten Steuern wiederbekommen. Dies gilt auch für die abgeschlossenen Versicherungspolicen.

mehr ...