USA: Schwebende Hausverkäufe steigen überraschend deutlich

In den USA ist die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe im Juni überraschend deutlich gestiegen. Marktexperten hatten mit einem erheblich geringeren Zuwachs gerechnet.

Die Nachfrage nach bestehenden Immobilien übersteigt in den USA das Angebot.

Die sogenannten schwebenden Hausverkäufe kletterten zum Vormonat um 0,9 Prozent nach oben, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Montag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten einen Anstieg um 0,1 Prozent erwartet. Im Mai waren sie im Monatsvergleich um 0,5 Prozent gefallen.

Zu geringes Angebot

„Nachdem die Zahlen zuvor zwei Monate in Folge gesunken sind, waren Eigenheimkäufer im vergangenen Monat etwas erfolgreicher darin, geeignete Häuser zu finden“, kommentiert NAR-Chefsvolkswirt Lawrence Yun.

Im Zwölfmonatsvergleich ist jedoch trotzdem ein Rückgang zu verbuchen. Im Vergleich zum Juni 2017 rutschten die Verkäufe um 4,0 Prozent ab, nachdem sie im Vormonat um 2,8 Prozent gesunken waren. Die Zahlen werden nach Angaben der NAR vor allem durch das zu geringe Angebot gebremst. (dpa-AFX / bk)

Foto: Shutterstock

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