15. Mai 2019, 08:11
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Berlin: Zeigt der Mietspiegel, dass sich der Markt selbst reguliert?

Der neue Mietspiegel ist da. Senatorin Lompscher stellt ihn am Montag vor. Wichtigste Frage seitdem: Wie ist der Anstieg der Durchschnittsmiete um 2,5 Prozent zu bewerten? Niclas Karoff, Sprecher des Zentraler Immobilien Ausschuss (ZIA) Ost, meint, der Markt reguliere sich selbst.  

Berlin-hauptstadt-deutschland-arm-reich-einkommen-shutterstock 314149679 in Berlin: Zeigt der Mietspiegel, dass sich der Markt selbst reguliert?

Leben an der Spree: Für Viele ist das ein Wunsch, der kein Traum bleiben muss.

Laut Medienberichten zum neuen Berliner Mietspiegel steigen die Mieten für Wohnungen in Berlin nur noch halb so schnell wie vor zwei Jahren. Der Anstieg liege demnach nur noch bei 2,5 Prozent jährlich seit 2017. Die durchschnittliche Nettokaltmiete steige damit von 6,39 Euro je Quadratmeter im Jahr 2017 auf jetzt 6,72 Euro.

“Die Zahlen lassen aufatmen”

“Die Zahlen zeigen aber auch: Es braucht kein Mehr an Regulierung, die Investoren aus der Stadt treibt. Der Markt funktioniert. Dennoch ist das Problem noch nicht gelöst, Berlin benötigt dringend neuen Wohnraum. Dabei können Mietdeckel und Enteignungsfantasien jedoch nicht weiterhelfen. Stattdessen brauchen wir wirtschaftliches und unternehmerisches Engagement und eine Politik, die mitzieht.” sagt Niclas Karoff, Sprecher der ZIA-Region Ost.

Ohne Neubau geht es nicht

“Wir haben immer gesagt, dass im Neubau die Lösung liegt”, so Karoff weiter. “Die zuletzt positiven Zahlen bei den Baufertigstellungen haben bereits eine gute Entwicklung erkennen lassen:

Im Jahr 2017 wurden 14,7 Prozent mehr Wohnungen fertiggestellt als im Jahr zuvor. Auch das Plus bei den erteilten Baugenehmigungen in den ersten drei Monaten 2019 in Berlin stimmt zuversichtlich.

Dennoch reichen die Zahlen noch nicht aus.” Demnach seien in den ersten drei Monaten des Jahres insgesamt 4840 Baugenehmigungen ausgesprochen worden, was einem Zuwachs von 11,9 Prozent entspricht.

 

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Time to say goodbye – Der Brexit und die Folgen für Versicherungskunden

Der 31. Januar 2020 ist ein historisches Datum: Großbritannien verlässt die Europäische Union. Der GDV erklärt, welche Änderungen der Brexit für Versicherungskunden mit sich bringt.

mehr ...

Immobilien

Altmaier und Seehofer reden Klartext zu Enteignungen und Mietendeckel

Im Rahmen des Neujahresempfangs der Verbände im Zentralen Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, haben sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Bundesbauminister Horst Seehofer am Dienstagabend klar für die Soziale Marktwirtschaft und ebenso unmissverständlich gegen Mietendeckel, Bodenwertsteuer und Enteignung ausgesprochen.

mehr ...

Investmentfonds

Bundesregierung hebt Wachstumsprognose wieder an

Im vergangenen Jahr hat die deutsche Wirtschaft merklich an Tempo verloren, der Konjunkturboom ist damit vorerst vorbei. Vor allem der Export schwächelt. Wie geht es weiter?

mehr ...

Berater

Trendwende eingeläutet? Mehr Wechsler von der GKV in die PKV

Im vergangenen Jahr wechselten erneut mehr Menschen aus der gesetzlichen in die private Krankenversicherung. Der Verband der privaten Krankenversicherer (PKV-Verband) sieht eine Trendwende. Eine hohe Nachfrage melden die privaten Krankenversicherer auch bei den Zusatzversicherungen und insbesondere in der betrieblichen Krankenversicherung. Der Trend zur privaten Zusatzabsicherung im Gesundheitswesen hält an. 

mehr ...

Sachwertanlagen

Asuco: Zweitmarkt-Investitionen ohne Zweitmärkte

2019 gelang dem Vermögensanlagen-Anbieter Asuco nach eigenen Angaben ein neuer Rekord bei den Investitionen am Zweitmarkt geschlossener Immobilienfonds. Nur ein winziger Teil davon kam über öffentliche Handelsplattformen. Das Neugeschäft lief derweil weiter gut.

mehr ...

Recht

Autokredit: Landgericht Ravensburg bremst Bundesgerichtshof aus

Das Landgericht Ravensburg hat mit Beschluss vom 07.01.2020 – AZ. 2 O 315/19 – dem Europäischen Gerichtshof im Zusammenhang mit dem Widerruf eines Autokredits Fragen zur Auslegung der Europäischen Richtlinie vorgelegt. Es geht hierbei u.a. um die Frage, ob und wie beispielsweise Verzugszinsen in einem Verbraucherdarlehen anzugeben sind. Ein Kommentar von Oliver Renner, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht in der Kanzlei Rechtsanwälte Wüterich Breucker.

mehr ...