30. März 2019, 09:00
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Crowdinvesting: Wider die Obergrenze

Auf welche Plattform und welches Projekt beim Crowdinvesting die Wahl der Anleger fällt, hängt von der Höhe der Verzinsung ab, wie eine aktuelle Zinsland-Umfrage zeigt: Wo es die attraktivste Rendite gibt, legen Investoren ihr Geld an. Dies gaben jeweils etwa 20 Prozent der 532 Befragten an.

Teil zwei

Crowdinvesting: Wider die Obergrenze

Immobilien sind das wachstums- und volumenstärkste Crowdinvest-Segment in Deutschland.

Auf welche Plattform und welches Projekt die Wahl der Anleger fällt, hängt dabei im Wesentlichen von der Höhe der Verzinsung ab, wie die Zinsland-Umfrage zeigt: Da, wo es die attraktivste Rendite gibt, legen Investoren ihr Geld an. Dies gaben jeweils etwa 20 Prozent der 532 Befragten an.

Ebenso relevant ist für sie die Laufzeit. Insgesamt 88 Prozent der Anleger bevorzugen eine Dauer von zwölf bis 24 Monaten, wobei mit 52 Prozent der größere Anteil einen kürzeren Zeitraum von bis zu 18 Monaten vorzieht.

Auch Marc Laubenheimer, Geschäftsführer von Engel & Völkers Capital, sieht einen starken Schwerpunkt bei Investments mit Laufzeiten zwischen zwölf und 24 Monaten. “Laufzeiten, die über 36 Monate hinausgehen, werden bisher nur von einer Minderheit der Anleger gewünscht“, betont er.

Anbieter haben sich arrangiert

Geschützt werden Privatanleger bei ihren Investments seit 2015 durch das Kleinanlegerschutzgesetz, die Obergrenze der Anlegerbeiträge liegt pro Projekt und Person bei 10.000 Euro.

Außerdem muss ein Investor ab einem Betrag von 1.000 Euro bestätigen, dass er nicht mehr als zwei Nettomonatsgehälter anlegt oder über genügend Kapitalrücklagen verfügt.

Die Anbieter haben sich mit diesen regulatorischen Vorgaben zwar arrangiert, sie hätten aber auch nichts dagegen, wenn die Bundesregierung sie kippen würde.

Seite zwei: “Mehrzahl der Anleger sind informiert”

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