22. Mai 2019, 10:00
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Europawahl: So teuer leben die Wähler in Berlin

Hohenschönhausen, Marzahn und Hellersdorf: In den drei Ost-Bezirken, in denen mehrheitlich Die Linke gewählt wird, sind Wohnimmobilien am günstigsten. Im Preismittelfeld des Rankings befinden sich vor allem Stadtbezirke wie Steglitz, Tempelhof und Treptow mit starker CDU-Wählerschaft. Anders sieht das bei den SPD-regierten Bezirken aus: Die Immobilienpreise verteilen sich heterogen.

190517 McMakler Infografik Preise Wahlen FIN 330 in Europawahl: So teuer leben die Wähler in Berlin

Hohenschönhausen, Marzahn und Hellersdorf: In den drei Ost-Bezirken, in denen mehrheitlich Die Linke gewählt wird, sind Wohnimmobilien am günstigsten

Überall prägen sie derzeit das Stadtbild: Wahlplakate, auf denen Parteien um die Gunst der Wähler buhlen. Rot, grün, schwarz und viele Farben mehr – am 26. Mai 2019 steht die Europawahl vor der Tür. Das haben die Experten des Full-Service Immobiliendienstleisters McMakler zum Anlass genommen und geschaut, welche Parteien in welchen Berliner Stadtbezirken die Mehrheit im Amt haben und wie die aktuelle Immobilienpreisentwicklung dort für das erste Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahresquartal aussieht.

Mitte, Tiergarten und Kreuzberg sind die Hochburgen von Preisen – und rot-grün

Besonders auffällig: Mitte mit 6.568 €/m2, Tiergarten mit 6.264 €/m2 und Kreuzberg mit 5.428 €/m2 rufen die teuersten Immobilienpreise Berlins auf und in allen drei Stadtbezirken wählen die Bewohner mehrheitlich Die Grünen.

„Was zunächst verwundert, spiegelt ganz gut die heutige Grünen-Wählerschaft wider. Die besteht schon lange nicht mehr aus Weltverbesserern in Öko- Latschen und Reformhaus-Kunden, sondern eher aus Wohlhabenden und Besserverdienern, die gewillt sind, viel Geld für teure Altbauwohnungen auszugeben“, sagt Lukas Pieczonka, Gründer und Geschäftsführer von McMakler.

Und weiter: „Während die Preise im Tiergarten um 5,7 Prozent stiegen, kletterten sie in Mitte um satte 7,9 Prozent in Höhe. Der Mitte-Bann ist und bleibt ungebrochen. Unzählige Restaurants und Bars, viel Kultur, eine optimale Verkehrsanbindung und das Regierungsviertel gleich um die Ecke machen den Bezirk attraktiv. Das sehen wir deutlich bei den Immobilienpreisen.“

Trendbezirk Friedrichshain liegt unter den Preisen in Mitte

Auch Friedrichshain mit einer grünen Bürgermeisterin im Bezirksamt hat seit Jahren mit einem regelrechten Boom zu kämpfen. Die Immobilienpreise schießen unaufhörlich in die Höhe. Wohneigentum im Szene-Bezirk beläuft sich derzeit auf 4.846 €/m2. Damit sind Immobilien in Friedrichshain allerdings noch 1.700 €/m2 günstiger als in Mitte.

Noch günstiger ist es dagegen im Wedding mit 3.534 €/m2 und einer Preissteigerung um 4,5 Prozent. Auch hier machten die Bewohner mehrheitlich bei den Grünen ihr Kreuz.

Seite 2: Stark steigende Immobilienpreise trotz linker Regierung

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