29. März 2019, 14:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Investitionen schmälern Gewinn bei W&W

Die hohen Investitionen in die Digitalisierung drücken weiterhin auf den Gewinn beim Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W). Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 2018 rund 215 Millionen Euro nach 258 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie Vorstandsvorsitzender Jürgen Junker mitteilte.

Gebudeww in Investitionen schmälern Gewinn bei W&W

Die Zentrale von W&W in Stuttgart

Der Finanzkonzern sei wirtschaftlich, strategisch und in seiner Aufstellung ein wichtiges Stück vorangekommen. Unter anderem baute W&W seine Digitalmarke namens Adam Riese weiter aus. Zugleich schlug auch eine Umstellung bei der Bilanzierung negativ beim Ergebnis zu Buche. Der Gewinn lag aber deutlich über der Prognose. Für 2019 wird mit einem Überschuss über dem Vorjahr gerechnet.

Den größten Gewinnbeitrag lieferte der Bereich Schaden- und Unfallversicherung. Hier stiegen die gebuchten Bruttobeiträge um 5,5 Prozent auf 1,85 Milliarden Euro an. Im Bereich der Personenversicherung legten die Bruttobeiträge um 4,5 Prozent auf 2,22 Milliarden Euro zu.

Baufinanzierung legt zu

Das Bauspargeschäft war weiterhin von den niedrigen Zinsen geprägt. Das Netto-Neugeschäft von Wüstenrot, also die Verträge, die unterzeichnet wurden und bei den Kunden bereits eingezahlt haben, sank um 0,9 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro.

Die Baufinanzierung hingegen legte um 14 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro zu. W&W will erneut eine Dividende in Höhe von 65 Cent je Anteilsschein zahlen. (dpa-AFX)

Foto: W&W

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...

Immobilien

USA: Baubeginne und Genehmigungen legen wieder zu

Der US-Immobilienmarkt hat sich nach einem leichten Dämpfer wieder besser entwickelt. Nach einem Rückgang im August erhöhten sich im September sowohl die Baubeginne als auch die Baugenehmigungen wieder. 

mehr ...

Investmentfonds

Brexit und Corona: Märkte in USA, Europa und UK mit unterschiedlichen Vorzeichen

Chris Iggo, CIO Core Investments, richtet seinen Blick auf die Märkte und sieht unterschiedliche Vorzeichen für Amerika, Europa und Großbritannien

mehr ...

Berater

BaFin nimmt Deutsche Edelfisch DEG II ins Visier

Die Finanzaufsicht BaFin hat den hinreichend begründeten Verdacht, dass die Deutsche Edelfisch DEG GmbH & Co. II KG in Deutschland Wertpapiere in Form von Schuldverschreibungen ohne das erforderliche Wertpapier-Informationsblatt öffentlich anbietet. Im Markt der Vermögensanlagen ist das Unternehmen nicht unbekannt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Klage gegen EY auf 195 Millionen Euro Schadensersatz

Der Insolvenzverwalter der Maple Bank hat die Wirtschaftsprüfer von EY wegen angeblich falscher Beratung bei den umstrittenen “Cum-Ex”-Geschäften zu Lasten der Staatskasse auf 195 Millionen Euro Schadensersatz verklagt.

mehr ...