21. Mai 2019, 11:50
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„Smart Buildings“: Die Risiken verstehen

Zahlreiche zukunftsorientierte Unternehmen verwenden bereits smarte Technologien in ihren Büros und anderen Arbeitsstätten– für bessere Funktionalitäten, gesteigerte Produktivität und nicht zuletzt verbesserte Arbeitsbedingungen. Smart Buildings und intelligente Gebäudetechniken verwenden etwa smarte Thermostate zur Steuerung von Heizung und Klimaanlage. Ein Gastbeitrag von Willi Stefan Roth, Nozomi Networks.

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Smart Buildings benötigen passende Absicherung

Dazu kommen intelligente Beleuchtungssysteme, die über Fernwartung gesteuert und automatisch an die jeweilige Tageszeit angepasst werden. Wenn ein Gebäude sich in ein Smart Building verwandelt, ist eines der Schlüsselattribute, die von der Technologie gelieferten Daten zu sammeln und sie zu nutzen, um intelligente Entscheidungen zu fällen.

Smart Buildings tragen nicht unwesentlich dazu bei, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der jeweiligen Gebäudenutzer zu verbessern. Genauso wie solche Gebäude eine Schlüsselrolle für die Umwelt und beim Umweltschutz spielen. Allerdings haben wir wieder und wieder beobachten können, dass diese internetfähigen Geräte und Ausstattungsgegenstände die gesamte Umgebung von außen angreifbar machen. Wer sich also entschließt das Bürogebäude seines Unternehmens zum Smart Building zu machen, der muss sich darüber im Klaren sein, dass sich die Angriffsfläche für Hacker erheblich vergrößert.

Eine Welt der Möglichkeiten. Für Hacker…

Laut einer Erhebung von IDC werden Investitionen in das Internet der Dinge noch in diesem Jahr die gigantische Summe von 745 Milliarden US-Dollar erreichen. Das zeigt deutlich wie populär smarte Technologien inzwischen geworden sind, nicht nur beim Endverbraucher. Smarte Gebäudetechnik bietet eine Reihe von Vorteilen, und das nicht nur für die direkten Nutzer.

Die Technologien tragen dazu bei Kosten in nicht unerheblichen Maße zu senken und sie können die Umweltbilanz des Gebäudes deutlich verbessern. Eine intelligente Analyse der erhobenen Daten dient dann beispielsweise dazu den Energieverbrauch bei Bedarf zu drosseln.

Ein Beispiel jüngeren Datums wurde kürzlich im Magazin Forbes veröffentlicht. Im Head Office der New York Times in Manhattan war es gelungen den Energieverbrauch für die Beleuchtungssysteme von zunächst 1,28 Watt pro Quadratmeter auf 0,4 Watt zu senken.

Das entspricht einer Energieersparnis von rund 70 Prozent. Das Medienunternehmen nutzt smarte Technologien unter anderem um Beleuchtungssysteme und sensorgesteuerte Beschattungssysteme zu kontrollieren.

Seite 2: Sicherheit sollte an erster Stelle kommen

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