11. Februar 2019, 15:08
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Studentenwohnungen: Profitable Nische

Wer überlegt, in eine Studentenwohnung zu investieren, sollte darauf achten, wie viele Hochschulen es vor Ort gibt und wie sich die Studierendenzahlen entwickeln.

Das Objekt sollte in einer interessanten Stadt liegen und nicht in einer Kleinstadt mit nur 10.000 Einwohnern, auch wenn dort vielleicht eine Fachhochschule angesiedelt ist. Empfehlenswert sind Großstädte oder attraktive Uni-Städte wie Heidelberg, Freiburg, Göttingen sowie Münster.

Es ist nicht damit zu rechnen, dass in kleineren Städten mit kleineren Hochschulen die Mieten auch in Zukunft stark steigen werden. Studenten finden dort meist leichter eine Wohnung zu günstigeren Preisen. Das gilt ebenfalls für manche Großstädte wie Leipzig, wo Studenten vergleichsweise günstig wohnen können.

Berlin hat großes Potenzial

Laut dem vom Institut der deutschen Wirtschaft veröffentlichten Studentenwohnpreisindex kostet eine typische 30-Quadratmeter-Wohnung dort aktuell 327 Euro. Für eine ähnliche Wohnung in München liegt die Miete dagegen mit durchschnittlich 655 Euro mehr als doppelt so hoch.

Insbesondere Berlin hat aus Anlegersicht Potenzial: Das Preisniveau mit einer Durchschnittsmiete von derzeit 430 Euro ist noch vergleichsweise moderat, doch die Preissteigerungen liegen hier in den vergangenen Jahren am höchsten.

Die durchschnittliche Neuvertragsmiete stieg in der Hauptstadt seit 2010 um mehr als 70 Prozent. Im gleichen Zeitraum verteuerten sich in Stuttgart die Mieten um 62 Prozent und in München um 52 Prozent.

Seite fünf: Auf das Wesentliche konzentrieren

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