21. Oktober 2019, 16:44
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Vermögen der Privathaushalte in Deutschland leicht gestiegen

Vor allem der Immobilienboom hat viele Menschen in Deutschland einer Studie zufolge reicher gemacht. Sowohl das Gesamtvermögen privater Haushalte als auch das durchschnittliche Pro-Kopf-Vermögen stiegen 2019 im Vergleich zum Vorjahr leicht, wie die Credit Suisse errechnet hat.

Geld-Bo Rse-750 in Vermögen der Privathaushalte in Deutschland leicht gestiegen

Ausweislich des am Montag zum zehnten Mal veröffentlichten “Global Wealth Reports” der Schweizer Großbank liegen die Deutschen mit einem Gesamtvermögen von 14,7 (2018: 14,0) Billionen Dollar (rund 13,2 Billionen Euro) weltweit auf Platz 4 – hinter den USA (106 Billionen Dollar), China (63,6 Billionen Dollar) und Japan (25,0 Billionen Dollar). Global legte das Vermögen der Menschen demnach im vergangenen Jahr um 2,6 Prozent auf 360 Billionen Dollar zu.

Beim durchschnittlichen Vermögen pro Erwachsenen rangiert Deutschland als Europas größte Volkswirtschaft mit 216 654 (2018: 214 893) Dollar (gut 194 000 Euro) lediglich auf Rang 19. Hier ist die Schweiz mit 564 653 Dollar führend. Die Zahl der Dollar-Millionäre in Deutschland blieb mit 2 187 000 zum Vorjahr fast unverändert (2018: 2 183 000).

Im Unterschied zu anderen Vermögensstudien etwa der Deutschen Bundesbank oder des Versicherers Allianz, die Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapiere sowie Ansprüche gegenüber Versicherungen summieren, berücksichtigt die Credit Suisse in ihren Berechnungen auch Immobilien. 58 Prozent des Bruttovermögens der deutschen Privathaushalte entfällt nach Credit-Suisse-Berechnungen auf Sachwerte wie Immobilien. In den vergangenen Jahren sind die Preise für Häuser und Wohnungen deutlich gestiegen.

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Digitaler Antragsprozess: Diese Lebensversicherer haben es drauf

Die IT-Sparte des Analysehauses Franke und Bornberg unterstützt Versicherer auf ihrem Weg in digitale Antragsprozesse. Die größten Fortschritte verzeichnet Franke und Bornberg im Bereich Lebensversicherung. Jeder vierte Lebensversicherer setzt bereits auf digitale Antragsprozesse von Franke und Bornberg.

mehr ...

Immobilien

Immobilien als Anlage gegen den Minuszins

Die überwiegende Mehrheit der Deutschen hält Investitionen in Immobilien für sehr wertstabil und für eine gute Maßnahme, sich vor einer Minderung des Geldwertes zu schützen. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Online-Umfrage des Hamburger Fintechs Exporo zum Thema „Anlageverhalten in der Niedrigzinsphase”, zu der im November diesen Jahres 1.000 Bundesbürger befragt wurden.

mehr ...

Investmentfonds

Globaler Fonds für Nachranganleihen kommt von Bantleon

Der Asset Manager Bantleon hat den globalen Publikumsfonds Bantleon Select Corporate Hybrids aufgelegt, der primär in nachrangige Unternehmensanleihen von etablierten Investment-Grade-Schuldnern investiert. Den Hauptbestandteil des Fonds bilden in Euro denominierte Anleihen. Um die Renditechancen zu steigern, kann das Portfolio Management zudem in Anleihen anderer Währungen aus Industrieländern investieren. Das Fremdwährungsrisiko wird nahezu vollständig abgesichert. Die Fokussierung auf Nachranganleihen von Schuldnern mit guter bis mittlerer Bonität ermöglicht eine höhere Rendite als bei Portfolios, die ausschließlich aus erstrangigen Anleihen derselben Schuldner bestehen, ohne ein höheres Insolvenzrisiko einzugehen.

mehr ...

Berater

Verbrauchertipps zum Weihnachtsgeld   

Gibt es bei Kündigung anteiliges Weihnachtsgeld für das laufende Jahr? Haben alle Mitarbeiter den gleichen Anspruch? Und wie viel Geld steht dann Teilzeitkräften zu? ARAG klärt die wichtigsten Fragen zur betrieblichen Bescherung.

mehr ...

Sachwertanlagen

Marvest startet drittes Crowdinvesting-Projekt

Die auf den maritimen Sektor spezialisierte Online-Plattform Marvest hat ihr drittes Projekt für Investoren veröffentlicht. Die Anleger können über eine “Schwarmfinanzierung” in ein Darlehen für einen Mehrzweckfrachter investieren. 

mehr ...

Recht

Betriebskostenabrechnung: 5 Tipps für Vermieter

Heizung, Wasser, Abwasser, Müllentsorgung, Versicherungen, Gebäudereinigung, Verwaltungskosten, Leerstand und mehr: Was ist umlagefähig, was nicht? Vor dieser Frage stehen Eigentümer von Mietimmobilien spätestens dann, wenn sie die jährliche Betriebskostenabrechnung erstellen und bestimmte Mindestanforderungen beachten müssen. Gerade Vermieter von kleineren Immobilien, die diese selbst verwalten, werden dabei vor einige Herausforderungen gestellt. Der Full-Service Immobiliendienstleister McMakler fasst daher zusammen, was zu einer rechtssicheren und ordnungsgemäßen Betriebskostenabrechnung gehört.

mehr ...