8. Mai 2019, 14:29
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohngebäudeversicherung: Günstiger Schutz für das Eigenheim

Auf einige Leistungsmerkmale sollte bei der Gebäudeversicherung keinesfalls verzichtet werden. Gotthold rät: “Setzen Sie unbedingt ein Häckchen bei grober Fahrlässigkeit. Nur dann zahlt die Versicherung auch, wenn Sie selbst den Schaden grob fahrlässig verursacht haben.”

Das könne beispielsweise der Fall sein, wenn im Winter nicht geheizt wird und dadurch ein Wasserrohr bricht.

Abbruch- und Aufräum-, Bewegungs- und Schutzkosten sollten Finanztip zufolge ebenfalls eingeschlossen sein, ebenso die Folgen von Überspannungsschäden und Mehrkosten durch behördliche Auflagen oder falls die Dekontamination von Erdreich erforderlich wird.

Zudem sollte der Versicherungsschutz Wasserzu- und Wasserableitungsrohre einschließen – und zwar sowohl auf dem versicherten Grundstück als auch außerhalb. Ebenso sollten Schäden am Gebäude, die durch Einbrüche entstehen, mitversichert sein.

Regelmäßig Preise vergleichen

Finanztip empfiehlt Verbrauchern, jährlich zu zahlen und 250 Euro Selbstbeteiligung zu wählen. Der Grund: Wer die Kosten kleiner Schäden selbst übernehme, der spare insgesamt bei der Versicherung.

Gottholds Tipp: “Vergleichen Sie regelmäßig die Preise der Wohngebäudeversicherung. Gibt es einen passenden Vertrag günstiger, wechseln Sie! Kündigen können Sie drei Monate vor Ende des Versicherungsjahres.”

Im Versicherungsfall oder bei einer Preiserhöhung haben Versicherte ein Sonderkündigungsrecht und können innerhalb eines Monats kündigen. Bei einem Eigentümerwechsel geht die Gebäudeversicherung automatisch auf den neuen Eigentümer über. Dieser kann sie innerhalb eines Monats nach dem Eintrag in das Grundbuch kündigen. (bm)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Wohneigentum:

Immobilienpreise: Städte rechnen mit weiterem Anstieg

Straßenausbau: Verband fordert Abschaffung der Beiträge

BGH: Grundsatz-Urteil zu Wohnungssanierungen angekündigt

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

‘Spiegel’: Hunderttausende Rentner verzichten auf Grundsicherung

Viele Rentner mit wenig Geld verzichten nach einem “Spiegel”-Bericht auf staatliche Unterstützung, die ihnen zustünde. Von deutlich mehr als einer Million Senioren, die Anspruch auf die sogenannte Grundsicherung im Alter hätten, bezögen nur 566 000 diese Leistung, berichtet das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf eine noch unveröffentlichte Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

mehr ...

Immobilien

Wo eine Immobilienblase droht

München hat den am stärksten überbewerteten Immobilienmarkt weltweit – das hat eine aktuelle Studie der Schweizer Großbank UBS ergeben.

mehr ...

Investmentfonds

Die Folgen der Einhornplage

In den vergangenen Monaten haben sich sogenannte Value-Aktien im Vergleich zu Growth-Titeln dramatisch schwach entwickelt. Die Gründe und wie es weitergeht.

mehr ...

Berater

Financial Modeling für Start-ups: Erfolg bei Finanzierungsrunden

Zu den kritischen Erfolgstreibern bei Start-ups zählen nicht nur bahnbrechende Ideen und innovative Produkte, sondern auch ein solides umfassendes Konzept – der Business Plan. Er wird regelmäßig in einem Finanzmodell in Excel zusammengefasst und insbesondere bei Finanzierungsrunden von den potenziellen Investoren unter die Lupe genommen. Für ein zielführendes Pitch Deck oder für eine erfolgreiche Finanzierungsrunde sollte das Finanzmodell entsprechend der „goldenen Regeln” des Financial Modeling aufgebaut werden.

mehr ...

Sachwertanlagen

Vertriebsstart für Projekt “Pandion Midtown” in Berlin

Auf dem Areal des früheren „Böhmischen Brauhauses“ an der Landsberger Allee in Berlin-Friedrichshain sollen bis 2023 insgesamt 406 Eigentumswohnungen sowie 30 öffentlich geförderte Mietwohnungen entstehen. Darüber hinaus ist der Bau einer Kindertagesstätte geplant.

mehr ...

Recht

BGH soll Gebührenstreit um Paypal und Sofortüberweisung klären

Der Streit um die Rechtmäßigkeit von Gebühren für Paypal-Zahlungen und Sofortüberweisungen wird aller Voraussicht nach erst vom Bundesgerichtshof (BGH) endgültig geklärt werden.

mehr ...