14. Januar 2020, 11:55
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Mehr Wohnraum für Berlin: Europäische Investmentbank vergibt 240-Millionen-Kredit

Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt dem landeseigenen Wohnungsbauunternehmen Gewobag einen Kredit in Höhe von 240 Millionen Euro zur Verfügung, der für den Neubau von 2.000 Wohneinheiten bis zum Jahr 2023 vorgesehen ist. Die neu zu errichtenden Gebäude werden überwiegend dem Standard des Effizienzhauses entsprechen und somit die Anforderungen der geltenden EnEV übertreffen.

Shutterstock 752851009 in Mehr Wohnraum für Berlin: Europäische Investmentbank vergibt 240-Millionen-Kredit

Berlin

Der Vertrag zur Finanzierung des Projekts zwischen der Europäischen Investitionsbank und der Gewobag wurde bereits unterzeichnet. Mit dieser Kooperation wird weiterer bezahlbarer Wohnraum für Berlin gesichert.

“Der Mangel an gutem, bezahlbarem Wohnraum ist in vielen europäischen Städten ein Problem”, sagte der für Deutschland zuständige EIB-Vizepräsident Ambroise Fayolle. „Ich bin stolz darauf, dass die EIB eine lange Tradition in der Finanzierung von nachhaltigem städtischem Wohnungsbau hat. Unser Darlehen an die Gewobag wird die Wohnsituation vieler Menschen in Berlin ökonomisch und ökologisch verbessern. Wenn wir von dem Mehrwert sprechen, den eine öffentliche Bank wie die EIB erbringen muss, dann ist dies ein Paradebeispiel.“

„Das zinsgünstige Darlehen der EIB ermöglicht uns, weitere Investitionen in den Berliner Wohnungsbau zu tätigen, um den landeseigenen Wohnungsbestand zu vergrößern. Damit einher geht auch, dass die Mietbelastungen für unsere Mieterinnen und Mieter möglichst geringgehalten werden. Wir freuen uns, mit der EIB einen starken Partner an unserer Seite zu haben“, so Markus Terboven, Vorstandsmitglied der Gewobag.

Das Darlehen ist bereits das zweite Finanzierungsprojekt, bei dem die Gewobag mit der EIB zusammenarbeitet. Das Projekt steht nicht nur im Einklang mit der EU-Städteagenda für lebenswerte und innovative Städte, sondern leistet aufgrund der hohen Energieeffizienzstandards auch einen wichtigen Beitrag zu den Klimaschutzzielen der EIB und der Gewobag.

Die Gewobag zählt mit rund 70.000 Wohnungen und mehr als 120.000 MieterInnen zu den größten Immobilienunternehmen der Hauptstadt und bundesweit. Mittelfristig wird die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft ihren Bestand um circa 15.000 Wohnungen erweitern.

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Policen Direkt erweitert Geschäftsführung

Philipp Kanschik und Christopher Gentzler verstärken zum 01. Januar 2020 die Geschäftsleitung der Policen Direkt Versicherungsvermittlung GmbH. Zusammen mit der bestehenden Geschäftsführung werden sie den Ausbau des zuletzt stark gewachsenen Maklergeschäfts weiter vorantreiben.

mehr ...

Immobilien

McMakler knackt die Milliarden-Marke

Beste Stimmung auf dem Immobilienmarkt: Die Branche spricht bereits vom Superzyklus und ein Ende des Booms sehen Experten derzeit nicht. Diese Entwicklung spiegelt sich auch im Jahresrückblick von McMakler wider.

mehr ...

Investmentfonds

Globaler Branchenindex für Erneuerbare Energie schlägt MSCI World

Die umweltfreundliche Erzeugung von Energie ist einer der Megatrends der kommenden Jahre. Dies schlägt sich zunehmend an der Börse nieder. Jon Sigurdsen, Portfoliomanager des DNB Fund – Renewable Energy, analysiert, warum der MSCI World bereits 2019 übertroffen wurde.

mehr ...

Berater

Blau Direkt holt Kerstin Möller-Schulz in die Geschäftsführung

Ab Februar ist Kerstin Möller-Schulz neben CEO Lars Drückhammer und Oliver COO Pradetto neue Geschäftsführerin CFO beim Lübecker Maklerpool Blau Direkt.

mehr ...
22.01.2020

Simplify your job!

Sachwertanlagen

RWB steigert Umsatz zum fünften Mal in Folge

Die RWB Group hat im Jahr 2019 bei Privatanlegern und institutionellen Investoren insgesamt mehr als 77,5 Millionen Euro platziert. Mehr als drei Viertel des platzierten Kapitals entfallen auf das Kerngeschäft der Private-Equity-Dachfonds.

mehr ...

Recht

Negativzinszahlungen an die EZB steigen auf 25 Milliarden Euro

Im vergangenen Oktober senkte die Europäische Zentralbank (EZB) den Einlagenzins für Banken auf -0,5 Prozent. Gleichzeitig führte sie durch eine Zinsstaffelung einen Freibetrag ein: Einlagenüberschüsse in Höhe der sechsfachen Mindestreserve, die die Banken als Pflichteinlage bei den nationalen Zentralbanken unterhalten müssen, werden vom Negativzins ausgenommen. Eine heute anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos vorgestellte Analyse des Hamburger FinTech-Unternehmens Deposit Solutions legt nun erstmals dar, wie sich die geldpolitischen Änderungen der EZB auf die Negativzinszahlungen der Banken konkret auswirken.

mehr ...