22. November 2006, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Neuer Fortis-Ansatz misst Öko-Nutzen

Der belgisch-niederländische Vermögensverwalter Fortis Investments hat einen Investmentansatz zur Messung des ökologischen Nutzens von nachhaltigen, umweltverträglichen Fonds entwickelt hat. Der neue Ansatz entstand in Zusammenarbeit zwischen Fortis Investments und Trucost und trägt der Tatsache Rechnung, dass immer mehr Investoren Auswirkungen auf die Umwelt als Kosten verstehen. Initiativen wie das Carbon Disclosure Projekt, das von Investoren unterstützt wird, die mehr als 31 Billionen US-Dollar verwalten, haben die Notwendigkeit wachsen lassen, die Auswirkungen wirtschaftlichen Handelns auf die Umwelt in finanziellen Größen auszudrücken, um angemessen nachvollziehen zu können, wie Unternehmen mit den umweltrelevanten Folgen ihres Handelns umgehen.

Der Ansatz von Fortis Investments betrachtet die ökologischen Auswirkungen aus einem anderen Blickwinkel und konzentriert sich auf jenen ökologischen Nutzen, der von einigen Unternehmen geschaffen wird. Ein ökologischer Nutzen entsteht dann, wenn alternative Technologien eingesetzt werden, die die Inanspruchnahme der Umwelt im Vergleich zu herkömmlichen Technologien verringern und dadurch einen ökologischen Nutzen in Höhe der Kosten schaffen, die vermieden wurden. Fortis Investments verwendet die Trucost Methodologie um diesen Nutzen zu identifizieren und in den Investmentportfolios umzusetzen.

Diese Methode rechnet ökologischen Schäden monetäre Kosten zu und ermöglicht so einen Vergleich aller ökologischen Auswirkungen. Auf diese Weise wird besser erkennbar, welche Auswirkungen am negativsten sind und welche sauberen Technologien den größten ökologischen Nutzen stiften.

Angewendet wird diese Vorgehensweise, um den Nutzen nachhaltiger ökologischer Technologien in den Bereichen Saubere Energie, Wasser und Müll zu quantifizieren und zu bewerten und entsprechende Rückschlüsse für das Anlageverhalten des Fortis L Fund Equity Environmental Sustainability World Fund zu ziehen. Investoren dieses Fonds haben daher ein sehr genaues Bild von dem ökologischen Profil des Portfolios.

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Psyche ist immer häufiger Hauptgrund für Berufsunfähigkeit

Psychische Störungen sind Ursache Nummer eins für Berufsunfähigkeit und der Anteil nimmt weiter zu. Das geht aus einer aktuellen Analyse der Debeka hervor. Dafür hat der viertgrößte Lebensversicherer in Deutschland seinen Bestand von etwa 522.000 gegen Berufsunfähigkeit Versicherten ausgewertet. Berücksichtigt wurden dabei die im vorigen Jahr rund 1.000 neu eingetretenen Leistungsfälle.

mehr ...

Immobilien

FÖST: Mietpreisbremse ist politisch gescheitert

Das Gesetz sollte ursprünglich die stetig steigenden Mietkosten aufhalten. Knapp fünf Jahre nach der Einführung der Mietpreisbremse scheint es als sei sie politisch gescheitert. Kommentar von Daniel Föst, bau- und wohnungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion.

mehr ...

Investmentfonds

„Das Unternehmen ist das entscheidende Investment“

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China scheint beinahe täglich größere Kreise zu ziehen und Anleger immer stärker zu verunsichern. Cash. sprach mit Thomas Lehr, Kapitalmarktstratege beim Vermögensverwalter Flossbach von Storch, wie sich Anleger jetzt verhalten sollen und welcher Ausgang des Konflikts realistisch ist.

mehr ...

Berater

DKM 2019: Kongress „BiPRO“ feiert Premiere

Das Rahmenprogramm der DKM befindet sich in einem stetigen Wandel. So wird die DKM 2019 von 17 Kongressen begleitet. Neu ist der Kongress „BiPRO“.

mehr ...

Sachwertanlagen

Real I.S. verlängert Mietvertrag mit BARMER Krankenkasse für die „TriTowers“ in Hamburg

Die Real I.S. AG hat für den geschlossenen Immobilienfonds „Bayernfonds Immobilienverwaltung GmbH & Co. Objekt Hamburg I KG“ den Mietvertrag mit der BARMER Ersatzkrankenkasse in den „TriTowers Bauteil B“ in der Hammerbrookstraße 92 in Hamburg langfristig verlängert.

mehr ...

Recht

Traditioneller Identitätsnachweis ist tot – Sechs Tipps zur nachhaltigen Betrugsprävention

Betrug hat viele Gesichter. Ob am Telefon, im Internet oder an der Ladentheke. Mit dem technologischen Fortschritt werden die Methoden der Betrüger immer ausgefeilter – glücklicherweise jedoch auch die Lösungen zur Betrugsprävention. Heiner Kruessmann, Director Sales Enterprise DACH Nuance hat sechs Tipps für Unternehmen.

mehr ...