Anzeige
Anzeige
20. Dezember 2011, 10:22
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

BVI will Investmentbesteuerung vereinfachen

Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management, Frankfurt, fordert eine vereinfachte Investmentbesteuerung. Die von der Politik entwickelten Vorschläge zur Steuerreform gehen dem Verband nicht weit genug.

Paragraf-Gesetz-127x150 in BVI will Investmentbesteuerung vereinfachenEinen Vorschlag der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Neukonzeption der Besteuerung von Investmentfonds bezeichnet der BVI als enttäuschend. Im Frühjahr 2011 hat die Finanzministerkonferenz eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe eingesetzt, um ein einfaches und aufkommenstabiles System zur Investmentbesteuerung zu erarbeiten. Der Bericht der Arbeitsgruppe soll im Rahmen der Finanzministerkonferenz im März 2012 erörtert werden.

“Anstatt Vereinfachungen für Anleger, Banken und Kapitalanlagegesellschaften zu erreichen, führt das vorgestellte Konzept lediglich zu Steuererhöhungen bei den Anlegern”, heißt es in einer Mitteilung des Investmentfondsverbands. Die Arbeitsgruppe sollte Lösungen finden, um insbesondere die komplizierte Besteuerung ausländischer thesaurierender Fonds zu vereinfachen. Die sogenannte Thesaurierungsbesteuerung bestehe aber weiter, so der BVI.

BVI kündigt Vereinfachungsvorschläge an

Weiter heißt es: “Anleger müssten weiterhin Steuern zahlen, ohne Ausschüttungen zu erhalten. Der Vorschlag verfehlt das erklärte Ziel einer Steuervereinfachung. Im Ergebnis würden Privatanleger mehr Steuern zahlen. Für betriebliche Anleger würden Publikumsfonds unattraktiv, denn sie würden stärker belastet, als wenn sie ein identisches Portfolio mit Direktanlagen bildeten. Der BVI wird daher konstruktive Vorschläge für eine aufkommensneutrale Vereinfachung der Investmentbesteuerung unterbreiten. Danach sollen insbesondere die komplizierten Regelungen zur Thesaurierungsbesteuerung entfallen und Publikumsfonds für betriebliche Anleger attraktiv bleiben.” (mr)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Ab dem 22. November im Handel.

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Versicherungen

Welche Themen bei Google in 2018 besonders gefragt waren

Wer wissen will, was die Menschen hierzulande über das Jahr bewegt hat, bekommt in der Jahresauswertung des Suchmaschinen-Giganten Google einen guten Überblick.

mehr ...

Immobilien

Klimaschutz: Fünf Maßnahmen für den Kurswechsel

Anlässlich der entscheidenden Schlussphase der Weltklimakonferenz im polnischen Katowice mahnt Axel Gedaschko vom Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW einen dringenden Kurswechsel bei der Klimapolitik im Gebäudebereich an.

mehr ...

Investmentfonds

Abruptes Ende der EZB-Anleihekäufe

Europas Währungshüter machen endgültig Schluss mit zusätzlichen Anleihenkäufen: Nur noch bis zum Ende dieses Jahres steckt die Europäische Zentralbank (EZB) frische Milliarden in den Kauf von Staats- und Unternehmensanleihen. Das beschloss der EZB-Rat in Frankfurt.

mehr ...

Berater

2019 wird alles besser – oder?

Im kommenden Jahr will jeder fünfte Deutsche (18 Prozent) das häufig vernachlässigte Thema Altersvorsorge angehen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Fidelity International, durchgeführt von YouGov. Optimistisch stimmt diese Zahl nicht, zumal das Schicksal der allermeisten Neujahrsvorsätze hinlänglich bekannt ist. 

mehr ...

Sachwertanlagen

Erstes Urteil zur P&R-Vermittlung: Es war “execution only”

Das Urteil des Landgerichts Ansbach, das die Klage einer Anlegerin gegen einen Vermittler von P&R-Containern abgewiesen hat, liegt nun schriftlich vor. Demnach gab es in dem Fall einige Besonderheiten.

mehr ...

Recht

Betriebliche Hinterbliebenenrente darf gekürzt werden

Sieht eine Versorgungsregelung vor, dass die Hinterbliebenenversorgung eines jüngeren hinterbliebenen Ehepartners für jedes volle über zehn Jahre hinausgehende Jahr des Altersunterschieds der Ehegatten um fünf Prozent gekürzt wird, liegt darin keine gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verstoßende Diskriminierung wegen des Alters. Dies hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) jetzt entschieden (3 AZR 400/17).

mehr ...