Anzeige
Anzeige
9. Mai 2011, 12:03
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

C-Quadrat-Gewinn bricht zum Jahresauftakt ein

Das Wiener Investmentfonds-Haus C-Quadrat hat im ersten Quartal 2011 deutlich weniger Gewinn gemacht als im Vorjahr. Durch eine Verschiebung von institutionellem zu margenstärkerem Retail-Geschäft konnten zwar die Management Fees deutlich gesteigert werden. Zugleich brachen jedoch die erfolgsabhängigen Performance-Gebühren weg. 

Verlust-abschwung-rote-Zahlen-minus-127x150 in C-Quadrat-Gewinn bricht zum Jahresauftakt einC-Quadrat meldet für das Auftaktquartal einen Überschuss von 1,0 Millionen Euro. Das entspricht einem deutlichen Rückgang gegenüber dem Vorjahr, als das Unternehmen 4,7 Millionen Euro verdient hatte.

Die Hauptursache liegt in sinkenden Performance Fees, Gebühren, die nur eingestrichen werden, wenn die Wertentwicklung der Fonds bestimmte Ziele überschreitet.

Dieser schwankungsanfällige Posten hatte dem Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr noch satte Erträge beschert. Im Berichtszeitraum sank er jedoch von 7,2 auf 0,1 Millionen Euro. Als Gründe nennt C-Quadrat die Ereignisse in Japan sowie das schwache und volatile Börsenumfeld.

Unterdessen legten die Management Fees, die fixen Gebühren für die laufende Verwaltung der Investmentfonds, um 52 Prozent auf 11,5 Millionen Euro zu. Es sei gelungen, sich stärker im Privatkundengeschäft zu positionieren, so das Unternehmen. Dort können Asset Manager mehr Gebühren verlangen als bei Profi-Anlegern, deshalb sind die Margen höher.

Bei den Assets under Management, den verwalteten Kundengeldern, konnte C-Quadrat im ersten Quartal dank eines Zuwachses im Geschäftsbereich Advisory und Fremdmandate von 3,33 auf 3,35 Milliarden Euro zulegen. Beim eigenen Fondsvolumen gab es allerdings Abflüsse von 1,54 auf 1,51 Milliarden Euro.

Vorstand und Unternehmensgründer Alexander Schütz zeigt sich dennoch zufrieden und sieht C-Quadrat “besser aufgestellt als jemals zuvor”. (hb)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

GDV-Statistik: Mehr Einbrüche im Winter

Die Zahl der Haus- und Wohnungseinbrüche nimmt von Oktober bis März im Schnitt um 40 Prozent zu. Das zeigen die Statistiken des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

mehr ...

Immobilien

Mit diesen Kosten müssen Wohnungseigentümer planen

Eigentümer einer Wohnung müssen keine Miete mehr zahlen, doch sollten sie neben den Kreditraten auch die Kosten für Instandhaltung und das Hausgeld einplanen. Baufi24 hat zusammengefasst, welche Kosten anfallen und was Wohnungsbesitzer beachten sollten.

mehr ...

Investmentfonds

“Kreditanalyse ist wichtiger denn je”

Seit der Finanzkrise ist fast ein Jahrzehnt vergangen, doch die Effekte an den Kreditmärkten sind weiterhin spürbar. Ein Gastbeitrag von Tatjana Greil-Castro von Muzinich & Co.

mehr ...

Berater

“Family Offices haben die Finanzkrise besser überstanden”

Das Bayerische Finanz Zentrum (BFZ) hat seit 2008 in insgesamt fünf Studien den Family-Office-Markt im deutschsprachigen Raum untersucht. BFZ-Präsident Professor Dr. Wolfgang Gerke hat mit Cash. über die Ergebnisse der Studienreihe und die letzte Erhebung gesprochen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Publity verkauft weiteres Objekt aus dem Fonds Nr. 6

Die Publity AG aus Leipzig hat für den geschlossenen Publikums-AIF „Publity Performance Fonds Nr. 6“  einen 3.000 Quadratmeter großen Bürokomplex in Unterschleißheim (Landkreis München) veräußert.

mehr ...

Recht

Erbrecht: Ausgleichspflicht bei Berliner Testamenten

Das sogenannte Berliner Testament ist in Deutschland eine der beliebtesten und zahlenmäßig häufigsten Testierformen. In der Praxis kann dabei jedoch zu erheblichen Komplikationen kommen, etwa was die Ausgleichspflichten der Erben angeht.

mehr ...