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31. Oktober 2014, 10:27
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Neuer Croci-Fonds mit UK-Aktien

Die Deutsche Asset & Wealth Management erweitert ihr Angebot mit dem DB Platinum Croci UK Fund (LU0906985675), der in aussichtsreiche britische Aktien investieren soll.

Deutsche Asset & Wealth Management

London

Croci steht für Cash Return on Capital Invested und bezeichnet eine Strategie, günstige Aktien zu identifizieren und überbewertete Aktien zu meiden. Der neu aufgelegte Fonds ist derzeit nur in einer Anteilsklasse für institutionelle Anleger erhältlich, eine Tranche für Privatanleger ist geplant.

Auf der Suche nach unterbewerteten Aktien

Der Fonds soll aus dem britischen Standardwerteindex FTSE 100 die 30 am günstigsten bewerteten Aktien herausfiltern. Die Bewertungen werden alle drei Monate überprüft und die Aktien gegebenenfalls ausgetauscht. Finanztitel gehören nicht zum Anlageuniversum.

Die Wirtschaft Großbritannien wachse 2014 nach aktuellen Schätzungen des Internationalen Währungsfonds IWF um 3,2 Prozent und damit doppelt so stark wie die europäischen Industriestaaten. Daher könnte es sinnvoll sein, britische Aktien in einem gestreuten Portfolio zu berücksichtigen, sagt Sandra Niethen, Leiterin Vertrieb systematische Fonds beim Vermögensverwalter der Deutschen Bank.

„Investments nach der Croci-Systematik sind für Anleger langfristig überaus interessant. Die 2004 aufgelegten Croci-Fonds für Europa, Japan und die USA haben in den vergangenen zehn Jahren eine Überrendite gegenüber ihrer jeweiligen Benchmark erzielt. Daher sind wir zuversichtlich, dass auch der Croci UK Fund bei den Anlegern auf eine rege Nachfrage stoßen wird”, so die Vertriebsleiterin.

In diesem Jahr verzeichneten die Croci-Fonds nach Angaben der Deutschen Asset & Wealth Management einen Mittelzufluss von mehr als einer Milliarde Euro, insgesamt werden mit den Strategien demnach mehr als elf Milliarden Euro verwaltet.

Systematischer Anlageprozess

Zur Anlagestrategie: Bei dem systematischen Auswahlprozess werden Bilanzdaten ausgewertet und von rund 60 Analysten nach einem festen Regelwerk angepasst. Auf diese Weise soll die Profitabilität und Bewertung von Unternehmen unabhängig von Sektoren und Märkten vereinheitlicht und damit besser vergleichbar gemacht werden. Beispielsweise werden solche Verbindlichkeiten wie Pensionsrückstellungen einbezogen, die unter Umständen nicht oder nur zum Teil in der Bilanz auftauchen. Auf der anderen Seite werden immaterielle Vermögenswerte wie Markenwerte bei der Bewertung berücksichtigt.

Die jährliche Pauschalgebühr der institutionellen Tranche liegt bei 0,61 Prozent. Eine Anteilsklasse für private Anleger ist in Planung. (mr)

Foto: Shutterstock

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